JPMorgan Aktie: Filial-Offensive
JPMorgan Chase legt kräftig nach: Die US-Großbank plant für 2026 die Eröffnung von über 160 neuen Filialen in mehr als 30 Bundesstaaten. Diese milliardenschwere Expansion ist Teil einer größeren Initiative, die das Institut 2025 angekündigt hatte – damals war die Rede von mehr als 500 neuen Standorten innerhalb von drei Jahren. Heute wurden die konkreten Pläne für das laufende Jahr bekanntgegeben.
Die Schwerpunkte der Expansion liegen in North und South Carolina, Florida, Pennsylvania, Kansas, Massachusetts und Tennessee. Jennifer Roberts, Chefin des Chase-Privatkundengeschäfts, machte die Strategie deutlich: "Wir wissen, dass der Aufbau von Filialen und die Präsenz in den Märkten entscheidend sind, um den Einlagenanteil zu steigern."
Auf dem Weg zu 15 Prozent Marktanteil
Das Ziel ist ambitioniert: JPMorgan strebt einen Anteil von 15 Prozent aller US-Privatkundeneinlagen an. Unter der Marke Chase ist die Bank mittlerweile in allen US-Bundesstaaten mit Ausnahme von Hawaii und Alaska vertreten. Die physische Präsenz soll offenbar trotz fortschreitender Digitalisierung ein zentraler Wettbewerbsfaktor bleiben.
Die Investition kommt zu einem günstigen Zeitpunkt. Im Januar hatte JPMorgan für das vierte Quartal 2025 Gewinne oberhalb der Analystenschätzungen gemeldet. Die Trader der Bank profitierten dabei von den volatilen Märkten und sorgten für entsprechende Erträge.
Parallel zur Filial-Expansion gab es personelle Veränderungen: Am 17. Februar ernannte JPMorgan Catherine O'Donnell zur Leiterin der Leveraged-Finance-Sparte in Nordamerika. Die Managerin mit mehr als 20 Jahren Erfahrung wird später im Jahr nach New York wechseln. Stathis Karanikolaidis übernimmt als stellvertretender Leiter und behält gleichzeitig seine Position als Chef des Bereichs für Diversified Industries und Natural Resources Leveraged Finance.
Die Kombination aus Filialnetz-Ausbau und strategischen Personalentscheidungen zeigt: JPMorgan setzt auf Wachstum sowohl im Privatkundengeschäft als auch im institutionellen Bereich. Die milliardenschwere Expansion unterstreicht das Vertrauen der Bank in das klassische Filialgeschäft – ein Schritt, der angesichts der zunehmenden Online-Konkurrenz durchaus bemerkenswert ist.
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