JPMorgan Aktie: Momentane Kursstabilität
Am 16. Januar 2026 trennten sich gleich drei Führungskräfte von JPMorgan Chase von erheblichen Aktienpaketen. Chief Operating Officer Jennifer Piepszak verkaufte 8.571 Aktien zu einem Preis von 312,78 Dollar – ein Deal im Wert von 2,68 Millionen Dollar. Douglas B. Petno, Co-CEO der Corporate & Investment Bank, veräußerte 3.487 Papiere zum nahezu identischen Kurs und strich damit 1,09 Millionen Dollar ein. Lake Marianne, CEO der Consumer & Community Bank, komplettierte den Trio-Verkauf mit 3.908 Aktien für 1,22 Millionen Dollar.
Die koordiniert wirkenden Transaktionen erfolgten zu einem bemerkenswerten Zeitpunkt: Nur wenige Tage zuvor hatte die Bank mit ihren Quartalszahlen die Erwartungen übertroffen. Der bereinigte Gewinn je Aktie von 5,23 Dollar lag deutlich über der Konsensschätzung von 4,79 Dollar – ein Plus von neun Prozent.
Starke Zahlen, verhaltene Kursentwicklung
Die Zahlen zum vierten Quartal fielen durchweg solide aus. Niedrigere Kosten und reduzierte Risikovorsorge trieben das Ergebnis nach oben. Truist Securities reagierte mit einer Anhebung des Kursziels von 331 auf 334 Dollar, hielt aber an der neutralen Einschätzung fest. TD Cowen zeigte sich optimistischer und bestätigte die Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 400 Dollar.
RBC Capital würdigte die "erstklassigen Resultate" und setzte das Kursziel bei 330 Dollar an. Evercore ISI blieb bei 350 Dollar und betonte, dass das Management seine Prognose für die Nettozinserträge bekräftigt habe. Trotz der positiven Analystenkommentare verlor die Aktie nach den Zahlen rund vier Prozent an Wert.
Was steckt hinter den Verkäufen?
Nach den Transaktionen hält Piepszak noch 71.027 Aktien direkt. Petno verfügt über 369.126 Papiere in direktem Besitz sowie 70.457 Stück über Familienstiftungen. Lake Marianne bleibt mit 79.035 direkt gehaltenen Aktien sowie weiteren 174.459 Stück über Family Trusts und GRATs investiert.
Die Verkäufe erfolgten zu einem Zeitpunkt, an dem CEO Jamie Dimon seine Position für mindestens weitere fünf Jahre gefestigt hat. Diese Ankündigung vom Januar 2026 beendete monatelange Spekulationen über seine Nachfolge und signalisierte Kontinuität an der Spitze.
Ob die drei Insider-Verkäufe ein vorsichtiges Signal senden oder lediglich routinemäßige Portfolio-Anpassungen darstellen, bleibt offen. Die Kombination aus starken Quartalszahlen, verhaltenem Kursrückgang und koordinierten Anteilsverkäufen zeichnet jedenfalls ein ambivalentes Bild.
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