Ripple-CEO Brad Garlinghouse hat auf dem jüngsten "Community Day" ein klares Ziel formuliert: Er sieht das langfristige Potenzial für ein Unternehmen mit einer Billionen-Bewertung. Während die Führungsetage neue Roadmaps für 2026 vorstellt und operative Fortschritte meldet, zeichnen die aktuellen Marktdaten jedoch ein deutlich vorsichtigeres Bild. Anleger befinden sich derzeit in einem Spannungsfeld zwischen langfristiger Unternehmensvision und kurzfristiger Marktangst.

Ambitionierte Pläne treffen auf Realität

Im Rahmen des virtuellen Events betonte Garlinghouse, dass der Erfolg von XRP die Existenzgrundlage von Ripple bleibe. Konkret wird an regulierten Produkten wie ETFs und der Expansion des sogenannten "Wrapped XRP" gearbeitet, um die Liquidität über verschiedene Blockchains hinweg zu verbessern. Ein operativer Erfolg gelang bereits diese Woche: Die Kryptobörse Binance hat die Integration des Stablecoins Ripple USD (RLUSD) auf dem XRP Ledger abgeschlossen und Einzahlungen für Nutzer freigeschaltet.

Trotz dieser strategischen Fortschritte bleibt die Marktstimmung angespannt. Der "Fear & Greed Index" signalisiert aktuell "Extreme Angst", was sich auch in der Kursentwicklung widerspiegelt – der Coin verlor in den letzten 30 Tagen rund 33 Prozent an Wert und notiert derzeit bei 1,36 US-Dollar. Zwar zeigen On-Chain-Daten eine Verdopplung der aktiven Adressen auf über 32.700, doch die Kaufüberzeugung im breiten Markt schwächelt.

Das Verhalten der Großanleger

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Ein wichtiger Indikator für die aktuelle Nervosität ist der sogenannte SOPR-Wert (Spent Output Profit Ratio), der derzeit nahe der Marke von 1,0 notiert. Dies deutet darauf hin, dass viele Anleger ihre Bestände lediglich zum Einstandspreis abstoßen, um Risiken zu minimieren und den Markt zu verlassen ("Break-Even"-Verkäufe).

Gleichzeitig registrieren Marktbeobachter massive Kapitalverschiebungen bei Großanlegern. Transaktions-Tracker meldeten den Transfer von 127,4 Millionen XRP von einer Coinbase-Wallet zu Bitstamp. Solche Bewegungen haben das Volumen bei Großtransaktionen auf ein Viermonatshoch getrieben. Dies könnte sowohl auf Liquiditätsbereitstellung als auch auf strategische Neupositionierungen hindeuten. Ein Lichtblick bleibt das institutionelle Interesse: Die XRP Spot-ETFs verzeichnen weiterhin stetige Zuflüsse von kumuliert 1,23 Milliarden Dollar.

Für den weiteren Jahresverlauf setzt das Management auch auf externe Wachstumsimpulse. Während aktuell die Integration vergangener Übernahmen im Fokus steht, stellte Garlinghouse für die zweite Jahreshälfte 2026 mögliche neue Deals in Aussicht. Auch regulatorisch gibt es Hoffnungssignale: Chefjurist Stuart Alderoty bezeichnete jüngste Gespräche im Weißen Haus als produktiv, was die Chancen für den für die Branche wichtigen "Clarity Act" erhöhen könnte.

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