Der Raumfahrtkonzern OHB untermauert seine Ambitionen im All und bündelt seine Kompetenzen für künftige Missionen zum Erdtrabanten. Mit der Gründung einer neuen Tochtergesellschaft am Standort Oberpfaffenhofen setzt das Unternehmen ein klares Signal für den Ausbau der lunaren Infrastruktur. Dieser strategische Schritt erfolgt inmitten des laufenden Börsenrückzugs und sichert dem Konzern eine zentrale Position in der europäischen Raumfahrtplanung.

European Moonport Company gegründet

Unter dem Namen „European Moonport Company“ hat OHB Anfang Februar ein neues Innovationszentrum bei München etabliert. Ziel der Gesellschaft ist die Konzentration aller Aktivitäten, die für den Aufbau einer logistischen und technologischen Infrastruktur auf dem Mond notwendig sind. Die Vorstellung der neuen Einheit erfolgte im Beisein von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, was die politische Relevanz des Projekts unterstreicht.

Der Standort Oberpfaffenhofen profitiert dabei von erheblichen staatlichen Förderungen. Der Freistaat Bayern plant, bis 2030 über eine Milliarde Euro in die Luft- und Raumfahrtindustrie zu investieren. Für OHB bedeutet dies ein gestärktes Ökosystem, um die komplexe Technologieentwicklung für Mondmissionen voranzutreiben.

Strategische Neuaufstellung im Hintergrund

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Die operative Expansion findet vor dem Hintergrund tiefgreifender gesellschaftsrechtlicher Veränderungen statt:

  • Delisting: OHB befindet sich im Prozess des geplanten Börsenrückzugs.
  • Eigentümerstruktur: Der Finanzinvestor KKR ist als Partner eingestiegen, während die Gründerfamilie Fuchs die Mehrheit der Anteile behält.
  • Kooperationen: Bereits im Januar bestätigte das Unternehmen Gespräche mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall über eine mögliche Zusammenarbeit bei öffentlichen Ausschreibungen.

Die Fokussierung auf langfristige Großprojekte wie die Mond-Infrastruktur korrespondiert mit der Strategie, das Unternehmen abseits der kurzfristigen Volatilität des Aktienmarktes weiterzuentwickeln.

Mit der Gründung der European Moonport Company und der gesicherten Finanzierungsstruktur durch KKR richtet sich OHB konsequent auf die nächste Phase der kommerziellen und wissenschaftlichen Raumfahrt aus. Der Erfolg dieser Neuausrichtung wird sich künftig an der konkreten Beteiligung an europäischen Mondprogrammen messen lassen.

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