Johnson & Johnson Aktie: Institutionen uneins
Während die Johnson & Johnson Aktie nahe ihren historischen Höchstständen verharrt, zeigen institutionelle Anleger gegensätzliche Strategien. Neue Daten belegen sowohl Zukäufe als auch deutliche Verkäufe unter Großanlegern. Gleichzeitig integriert der Gesundheitskonzern ein milliardenschweres Zukauf.
Diversified Trust Co hat seine Position im dritten Quartal um 6,0% aufgestockt und hält nun Anteile im Wert von rund 21,3 Millionen Dollar. Im Gegensatz dazu reduzierte Ascent Group LLC ihren Bestand um 8,3% auf einen Wert von etwa 11,8 Millionen Dollar. Diese gegenläufigen Bewegungen deuten auf unterschiedliche Einschätzungen der weiteren Kurschancen auf hohem Niveau hin.
Strategischer Zukauf mit Gewinnauswirkung
Ein zentraler Faktor für die aktuelle Bewertung ist der Abschluss der Übernahme von Halda Therapeutics am 29. Dezember 2025. Johnson & Johnson zahlte 3,05 Milliarden Dollar in bar für das Biotech-Unternehmen und dessen Plattform für gezielte Krebstherapien.
Die Transaktion wird sich voraussichtlich auf den bereinigten Gewinn je Aktie (EPS) auswirken. Das Unternehmen rechnet mit einer Verdünnung von etwa 0,20 Dollar, die auf die Geschäftsjahre 2025 und 2026 verteilt wird. Der Deal stärkt langfristig die Onkologie-Pipeline, belastet aber kurzfristig die Ergebnisentwicklung.
Kursniveau und Ausschüttung
Der Titel notiert derzeit stabil um die 207-Dollar-Marke, nachdem Mitte Dezember 2025 ein Allzeithoch bei 215,19 Dollar erreicht wurde. Aktionäre profitierten zuletzt von einer vierteljährlichen Dividende von 1,30 Dollar je Aktie, die am 9. Dezember ausgezahlt wurde. Die aktuelle Dividendenrendite liegt bei etwa 2,5%.
Die Aufmerksamkeit der Märkte richtet sich nun auf den kommenden Quartalsbericht Ende Januar 2026. Dieser wird erste Hinweise auf die unmittelbaren finanziellen Auswirkungen der Halda-Übernahme liefern.
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