Alphabet macht ernst im Rennen um die globale KI-Vorherrschaft. Mit einer gewaltigen Infrastruktur-Offensive in Indien will der Tech-Gigant seine Kapazitäten massiv ausbauen. Doch die aggressiven Investitionspläne haben ihren Preis und werfen angesichts der jüngsten Kursverluste eine entscheidende Frage auf: Zahlt sich der teure Kraftakt am Ende für die Aktionäre aus?

Neue Datenautobahnen für KI

Auf dem AI Impact Summit in Delhi kündigte CEO Sundar Pichai am Donnerstag die „India-America Connect Initiative“ an. Im Zentrum stehen neue Unterseekabel, die Indien direkt mit den USA verbinden, sowie ein gigawattstarkes Rechenzentrum in Visakhapatnam. Diese Projekte sind Teil einer umfassenderen Strategie mit einem Investitionsvolumen von 15 Milliarden US-Dollar, um den enormen Datenhunger generativer KI-Anwendungen zu stillen. Neben der Hardware investiert der Konzern auch in Bildung: Über 30 Millionen Menschen sollen in KI-Kompetenzen geschult werden.

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Massive Investitionen belasten

Die Expansion passt zur jüngsten Prognose des Konzerns, die bei Anlegern für gemischte Gefühle sorgt. Für das Jahr 2026 plant Alphabet Kapitalausgaben (Capex) zwischen 175 und 185 Milliarden US-Dollar – eine Verdopplung im Vergleich zu früheren Niveaus. Finanziert wird der Wettlauf gegen Konkurrenten wie Microsoft und Amazon unter anderem durch eine kürzlich platzierte Anleihe über 31,5 Milliarden US-Dollar. Marktbeobachter werten dies als klares Signal, dass Alphabet bereit ist, kurzfristigen Free Cash Flow für langfristige Marktanteile zu opfern.

Analysten optimistisch, Markt zögert

Während die DZ Bank in Reaktion auf die Strategie ihr Kursziel am 16. Februar auf 365 US-Dollar anhob und die Kaufempfehlung bestätigte, reagierte der breite Markt zuletzt verschnupft. Die Aktie verlor auf Sicht von sieben Tagen rund 17 Prozent an Wert und notiert aktuell bei 258,50 Euro. Investoren wägen derzeit die langfristigen Renditeaussichten der gigantischen Ausgaben gegen die unmittelbare Belastung der Bilanz ab.

Entscheidend für eine Bodenbildung dürfte sein, wie effizient Alphabet diese enormen Summen in profitables Wachstum ummünzen kann. Kurzfristig steht für Anleger ein konkreter Termin im Kalender: Am 9. März 2026 wird die Aktie ex-Dividende gehandelt.

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