Nach einem scharfen Rücksetzer von acht Prozent melden sich die Käufer zurück. Kurz vor dem mit Spannung erwarteten Produkt-Event am 4. März setzen Analysten darauf, dass die KI-Strategie des Tech-Giganten nun endlich zündet. Ist der jüngste Abverkauf angesichts der vollen Pipeline nur eine übertriebene Marktreaktion?

Wedbush sieht "ungerechtfertigten" Ausverkauf

Die Aktie notierte am Dienstag bei 263,88 US-Dollar und verzeichnete damit ein Plus von gut 2,3 Prozent. Rückendeckung erhalten die Bullen von Wedbush Securities. Die Experten bezeichnen den jüngsten Kursrutsch als „ungerechtfertigt“ und bestätigen ihr „Outperform“-Rating. Ihre These: 2026 wird das Jahr, in dem der iPhone-Konzern seine KI-Dominanz endgültig etabliert.

Auffällig war das hohe Handelsvolumen von fast 58 Millionen Aktien am Dienstag. Dieser Wert liegt rund 19 Prozent über dem Dreimonatsdurchschnitt und deutet darauf hin, dass institutionelle Investoren den Preisrückgang für Zukäufe nutzten.

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Fokus auf den 4. März

Alle Augen richten sich nun auf den 4. März. Marktbeobachter erwarten Updates zu Siri, neuen Wearables und KI-Funktionen, die direkt auf den Geräten laufen. Berichten zufolge arbeitet das Unternehmen beschleunigt an drei KI-gestützten Hardware-Produkten, darunter Smart Glasses und AirPods mit erweiterten Funktionen. Das Event könnte entscheidend sein, um die Wettbewerbsposition in der künstlichen Intelligenz gegenüber der Konkurrenz zu klären.

Siri-Verzögerung und regulatorischer Druck

Trotz der Erholung bleiben Risiken bestehen. Die erste Phase des runderneuerten Siri-Assistenten verschiebt sich laut Berichten auf Mai 2026. Diese Verzögerung wirft Fragen zur Umsetzungsgeschwindigkeit auf, während Wettbewerber bereits generative KI-Tools massenhaft ausrollen.

Gleichzeitig wächst der regulatorische Gegenwind. Die US-Handelsbehörde FTC prüft Vorwürfe bezüglich inhaltlicher Einseitigkeit bei Apple News, während in den USA ein Kartellverfahren ansteht. Auch international drohen Belastungen: In Indien stehen potenzielle Strafzahlungen im Raum, und im wichtigen chinesischen Markt drückt die Konkurrenz durch lokale Anbieter wie Huawei auf die iPhone-Nachfrage.

Gestern, am 18. Februar, setzten die Papiere ihre Erholung dennoch fort und notierten bei 264,35 US-Dollar. Mit einer operativen Marge von über 32 Prozent verfügt der Konzern über ein starkes finanzielles Polster, um die anstehenden rechtlichen und technologischen Hürden bis zur Vorstellung der neuen Produkte im März zu navigieren.

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