Solana steckt in einer Woche voller Gegensätze: Auf der einen Seite treffen den Coin spürbare Folgen aus dem eigenen Ökosystem, auf der anderen Seite kommen neue Signale für reale Nutzung und institutionelles Interesse hinzu. Genau dieses Spannungsfeld prägt derzeit das Bild. Was wiegt am Ende schwerer: der strukturelle Verlust wichtiger Projekte – oder die frischen Impulse von außen?

Plattform-Schließungen nach Treasury-Hack

Ein zentraler Belastungsfaktor kommt nicht von der Makroseite, sondern aus dem Solana-Ökosystem selbst. Step Finance, SolanaFloor und Remora Markets haben angekündigt, ihren Betrieb dauerhaft einzustellen. Auslöser war ein nicht wieder gutzumachender Bruch der Treasury in Höhe von 27 Millionen US-Dollar, der sich laut Bericht Ende Januar ereignete.

Damit verschwinden gleich mehrere etablierte Bausteine rund um Daten und DeFi von der Bildfläche. Für das Netzwerk ist das ein lokaler Schock: weniger Infrastruktur, weniger Anlaufstellen, weniger „Klebstoff“ im Alltag der Nutzer – unabhängig davon, wie sich Bitcoin oder die Weltbörsen gerade bewegen.

Risk-off, Derivate-Druck – und trotzdem Zuflüsse

Vor der aktuellen Erholung stand SOL unter deutlichem Verkaufsdruck. Im Quelltext wird das mit einem breiteren „Risk-off“-Umfeld begründet: Unsicherheit rund um US-Importzölle und zusätzliche Volatilität im Tech-Sektor hätten die Stimmung belastet. In der Folge kam es laut CoinGlass-Daten auch am Derivatemarkt zu einer harten Neu-Positionierung: Die Funding Rates drehten am 23. Februar deutlich ins Negative (genannt wird -0,0245%). Das ist ein klares Zeichen dafür, dass viele Marktteilnehmer auf weiter fallende Kurse setzten.

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Auffällig ist der Kontrast dazu bei den Kapitalflüssen: Laut SoSoValue verzeichneten Solana-ETFs neun Tage in Folge positive Nettozuflüsse – insgesamt 36 Millionen US-Dollar. Heute notiert SOL bei 83,10 US-Dollar und damit klar über der Marke von 80 US-Dollar, nachdem der Markt zuletzt wieder etwas Luft holen konnte.

Visa-Programm und Ausbau in Asien

Parallel versucht Solana, die eigene Nutzung außerhalb der reinen Marktlogik auszubauen. Bhutan hat die Blockchain in ein neues „Digital Nomad“-Visa-Programm integriert. Das Programm kostet demnach 2.800 US-Dollar pro Jahr; zusätzlich müssen Bewerber ein Deposit von 10.000 US-Dollar über TER hinterlegen, einen goldgedeckten Token, der nativ auf Solana ausgegeben wird.

Außerdem laufen Pläne, eine Low-Latency-Infrastruktur über den Asien-Pazifik-Raum aufzubauen. Der Fokus liegt dabei ausdrücklich auf institutionellen Kunden – mit Angeboten für Staking, Validierung und schnelle Trading-Services in den kommenden Monaten.

Unterm Strich bleibt Solana extrem empfindlich für Makro-Stimmungswechsel. Kurzfristig sind die Plattform-Schließungen ein struktureller Gegenwind. Gleichzeitig liefern die anhaltenden ETF-Zuflüsse und konkrete staatliche Anwendungsfälle belastbare Punkte, die dem reinen „Netzwerk-Stress“ etwas entgegensetzen – und genau diese Balance dürfte die nächsten Wochen prägen.

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