DroneShield hat am Mittwoch ein operatives Ausrufezeichen gesetzt. Der Spezialist für Drohnenabwehr legte nicht nur Rekordzahlen mit einer Umsatzverdreifachung vor, sondern verkündete gleichzeitig eine strategische Partnerschaft mit dem australischen Verteidigungsministerium. Nach Turbulenzen durch Insider-Verkäufe im vergangenen Jahr scheint das Unternehmen nun Maßnahmen ergriffen zu haben, um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen.

Umsatzsprung und Profitabilität

Die am heutigen Mittwoch veröffentlichten Jahreszahlen für das Geschäftsjahr 2025 untermauern den Wachstumskurs des Unternehmens. Der Umsatz kletterte im Vergleich zum Vorjahr um beachtliche 276 Prozent auf 216,5 Millionen Australische Dollar (A$). Auch unter dem Strich schreibt DroneShield schwarze Zahlen: Der Nettogewinn stieg um 367 Prozent auf 3,5 Millionen A$, während das bereinigte Ergebnis vor Steuern sogar um über 1.600 Prozent auf 33,3 Millionen A$ zulegte.

Ein wichtiger Aspekt für die langfristige Bewertung ist der Bereich Software-as-a-Service (SaaS). Hier verzeichnete das Unternehmen einen Anstieg von 312 Prozent auf 11,6 Millionen A$, was das Ziel unterstützt, den Software-Anteil am Gesamtumsatz mittelfristig auf 30 Prozent zu heben. Die Bilanz zeigt sich mit Barmitteln und Einlagen in Höhe von 210 Millionen A$ sowie Schuldenfreiheit robust. An der Börse honorieren Anleger diese Entwicklung: Die Aktie notiert heute bei 2,02 Euro, was einem Tagesplus von 9,11 Prozent entspricht.

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Strategische Partnerschaft und Pipeline

Parallel zu den Finanzdaten gab DroneShield eine dreijährige Forschungsvereinbarung mit dem australischen Verteidigungsministerium bekannt. Die Kooperation mit der Defence Science and Technology Group ermöglicht den Austausch technischer Informationen und die Nutzung von Testanlagen zur Entwicklung neuer Abwehrsysteme. Dies folgt auf die Aufnahme in ein wichtiges Beratungsgremium der Regierung im Januar.

Der Blick nach vorne zeigt eine gefüllte Pipeline: Die ungewichtete Vertriebspipeline wuchs binnen Jahresfrist um 92 Prozent auf 2,3 Milliarden A$. Um diese Nachfrage bedienen zu können, plant das Unternehmen eine massive Ausweitung der Produktionskapazitäten. Durch neue Anlagen in Australien, den USA und Europa soll das Fertigungsvolumen bis Ende 2026 von derzeit 500 Millionen auf 2,4 Milliarden A$ pro Jahr gesteigert werden.

Neue Regeln für das Management

Um Bedenken hinsichtlich der Unternehmensführung auszuräumen, hat DroneShield zudem seine Handelsrichtlinien verschärft. Hintergrund ist ein Vorfall im November 2025, bei dem Aktienverkäufe von Führungskräften im Wert von rund 70 Millionen A$ für Unruhe sorgten. Die neue Richtlinie verlangt nun die Zustimmung des Vorstands, bevor Direktoren größere Aktienpakete veräußern dürfen. CEO Oleg Vornik bezeichnete diesen Schritt als Teil des Reifeprozesses des Unternehmens, um Governance-Krisen künftig zu vermeiden.

Ausblick

DroneShield startet mit einem Auftragspolster von 95,9 Millionen A$ an bereits fest vereinbarten Umsätzen in das Geschäftsjahr 2026 – der stärkste Jahresauftakt der Firmengeschichte. Unterstützt wird das Wachstum durch regulatorische Rückenwinde wie den "Safer Skies Act" in den USA und erweiterte Befugnisse für die Drohnenabwehr in Australien. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird nun sein, wie effizient das Unternehmen die angekündigte Kapazitätserweiterung umsetzt, um die prall gefüllte Pipeline in tatsächlichen Umsatz zu verwandeln.

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