IREN Aktie: Vorbildliche Geschäftszahlen!
Der 27-Milliarden-Dollar-Vertrag zwischen Nebius und Meta Platforms hat den gesamten Neocloud-Sektor in Bewegung gebracht. IREN gehörte zu den größten Profiteuren — und das nicht ohne Grund.
Warum der Nebius-Deal IREN direkt betrifft
Die Vereinbarung, bei der Nebius Meta über fünf Jahre mit KI-Infrastruktur versorgt, bestätigt ein Geschäftsmodell, das IREN selbst verfolgt. Das Unternehmen ist kein Zuschauer in diesem Trend: IREN hat einen eigenen Großvertrag mit Microsoft abgeschlossen, für den 3,6 Milliarden Dollar GPU-Finanzierung gesichert wurden. Bis Ende 2026 peilt das Unternehmen einen jährlich wiederkehrenden Umsatz von 3,4 Milliarden Dollar an.
Dass Nvidia zusätzlich zwei Milliarden Dollar in Nebius investiert hat — also in ein Unternehmen, das gerade den Meta-Deal unterzeichnete —, unterstreicht die strukturelle Nachfrage nach spezialisierter KI-Rechenkapazität. CEO Daniel Roberts sprach vom „stärksten Nachfrageumfeld bisher".
Expansion auf Hochtouren
Bereits vor dem Nebius-Meta-Deal hatte IREN eine starke Woche hinter sich. Die Bestellung von 50.000 Nvidia B300 GPUs erweitert die Rechenflotte auf rund 150.000 Chips. Vollständig in Betrieb genommen, soll diese Kapazität mehr als 3,7 Milliarden Dollar annualisierten KI-Cloud-Umsatz generieren. Der KI-Cloud-Umsatz des jüngsten Quartals hatte sich bereits auf 17,3 Millionen Dollar nahezu verdreifacht — noch klein, aber mit deutlicher Dynamik.
Zur Finanzierung der GPU-Bestellung legte IREN eine Kapitalerhöhung von bis zu 6 Milliarden Dollar auf. Das drückte die Aktie zwischenzeitlich um rund 5 Prozent, bevor die Stimmung drehte. Operativ kommt der Ausbau voran: Mit dem neuen Oklahoma-Campus verfügt IREN über gesicherte netzgebundene Leistung von mehr als 4,5 Gigawatt, betrieben ausschließlich mit erneuerbaren Energien.
Analysten und Ausblick
Zehn Analysten empfehlen die Aktie zum Kauf, das Konsens-Kursziel liegt bei 80 Dollar. Seit Ende Februar ist IREN zudem im MSCI USA Index vertreten, was die Sichtbarkeit bei institutionellen Investoren erhöht.
Die zentrale Herausforderung bleibt die Umsetzung. Der Microsoft-Vertrag allein erfordert Kapitalausgaben von 5,8 Milliarden Dollar für GPUs. Ob IREN seine 150.000-GPU-Flotte planmäßig ausrollt und die kontraktierten Umsätze in tatsächliche Cashflows verwandelt, wird sich in den nächsten 12 bis 18 Monaten entscheiden. Ein konkreter Meilenstein: Die Erweiterung des Sweetwater-1-Standorts soll im April 2026 ans Netz gehen.
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