IREN Aktie: Im Auftrieb!
IREN befindet sich mitten in einem tiefgreifenden Wandel: weg vom Bitcoin-Mining, hin zu einer vollintegrierten KI-Cloud-Plattform. Die Pläne sind ambitioniert — und teuer. Ob die Kapitalstruktur mit dem Expansionstempo Schritt halten kann, ist die zentrale Frage, die Anleger derzeit beschäftigt.
150.000 GPUs bis Ende 2026
Der technische Kern der Strategie ist ein massiver Hardware-Aufbau. IREN hat Kaufverträge für mehr als 50.000 NVIDIA-B300-GPUs abgeschlossen, was die geplante Gesamtflotte auf 150.000 Einheiten bis Ende 2026 bringt. Die Blackwell-Chips sollen schrittweise in bestehenden Rechenzentren in British Columbia und Texas in Betrieb genommen werden.
Bei vollständiger Auslastung soll die Flotte einen annualisierten KI-Cloud-Umsatz von über 3,7 Milliarden Dollar ermöglichen — eine Aufwärtsrevision gegenüber früheren Schätzungen von 3,4 Milliarden Dollar, die auf die bessere Leistung der B300-Hardware zurückgeht. Für die zweite Jahreshälfte 2026 plant das Unternehmen rund 3,5 Milliarden Dollar an zusätzlichen Investitionsausgaben.
Kapitalrahmen mit Sprengkraft
Zur Finanzierung dieser Expansion hat IREN ein sogenanntes At-the-Market-Aktienprogramm auf ein Volumen von 6 Milliarden Dollar ausgeweitet. Das entspricht etwa 43 Prozent der aktuellen Marktkapitalisierung — ein erhebliches Verwässerungspotenzial. Das Management betont, dass Kapital nur schrittweise und opportunistisch aufgenommen werden soll, doch das strukturelle Risiko für bestehende Aktionäre bleibt.
Parallel dazu wächst die Infrastruktur-Pipeline: Die gesamte Stromkapazität hat 4,5 Gigawatt erreicht, ergänzt durch einen neuen 1,6-Gigawatt-Standort in Oklahoma. Dieser soll langfristig die Grundlage für Großkundenverträge bilden — vergleichbar mit dem bestehenden 200-Megawatt-Abkommen mit Microsoft.
Analysten bleiben konstruktiv
Von 18 erfassten Analysten vergeben 13 ein „Buy"-Rating, vier empfehlen „Hold", einer „Sell". Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 71,69 Dollar — deutlich über dem aktuellen Kursniveau von rund 35 Euro. Die Aktie hat sich seit ihrem 52-Wochen-Tief zwar erheblich erholt, notiert aber noch weit unter dem Jahreshoch von 66,51 Euro.
Der Markt wartet nun auf konkrete Belege aus der Deployment-Phase im zweiten Halbjahr 2026: Kann IREN die angestrebten Margen halten und gleichzeitig die Kapitaldisziplin wahren, die ein 4,5-Gigawatt-Infrastrukturprogramm erfordert? Die Antwort darauf dürfte maßgeblich entscheiden, ob die Neocloud-Strategie ihren Bewertungsaufschlag rechtfertigt.
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