ScanTech AI Aktie: Nasdaq-Aus
Der Handel mit ScanTech AI an der Nasdaq wurde gestern abrupt eingestellt. Nachdem das Unternehmen die Mindestvorgaben für den Marktwert der frei gehandelten Aktien nicht mehr erfüllen konnte, verweigerte die Börse eine weitere Notierung. Was bedeutet dieser erzwungene Rückzug nun für die Zukunft des Unternehmens?
- Ereignis: Handelsaussetzung an der Nasdaq seit dem 10. Februar
- Grund: Unterschreitung des Marktwerts der öffentlich gehaltenen Aktien (Limit: 15 Mio. USD)
- Finanzlage: 34,5 Mio. USD Nettoverlust (9 Monate 2025)
- Kursreaktion: Einbruch um 40 % auf 0,90 USD am Montag
Verstoß gegen Börsenregeln
Die Entscheidung des Nasdaq Hearings Panel markiert das Ende einer schwierigen Phase für den Sicherheitsdienstleister. Bereits am 4. Februar erhielt ScanTech eine Mängelanzeige, da der Marktwert der öffentlich gehaltenen Aktien unter die geforderte Schwelle von 15 Millionen US-Dollar gefallen war. Nur zwei Tage später folgte der offizielle Bescheid über das Delisting.
Obwohl das Unternehmen Ende 2025 in anderen Bereichen kurzzeitig die Compliance-Anforderungen wiederherstellen konnte, reichte die jüngste Bewertung nicht aus, um das Gremium von einer Fortführung der Notierung zu überzeugen.
Fundamentaler Druck und Kurssturz
Die regulatorischen Probleme spiegeln die prekäre finanzielle Verfassung wider. Im dritten Quartal 2025 meldete ScanTech lediglich einen Umsatz von rund 631.000 US-Dollar. Demgegenüber steht ein Nettoverlust von 34,5 Millionen US-Dollar für die ersten neun Monate des vergangenen Jahres.
Diese Zahlen belasteten das Vertrauen der Investoren massiv. Am Montag, dem letzten vollen Handelstag vor der Suspendierung, brach die Aktie um rund 40 Prozent ein und schloss bei 0,90 US-Dollar. Mit der gestrigen Aussetzung ist die Liquidität an der Nasdaq nun vollständig zum Erliegen gekommen.
Ausweichmanöver am OTC-Markt
Das Management bemüht sich nun um eine Alternative, um einen Handelsplatz für die Aktionäre zu sichern. ScanTech AI beabsichtigt, eine Notierung am OTCQB Venture Market zu beantragen. Dieses Segment der OTC-Märkte ist speziell auf Unternehmen in der Entwicklungsphase ausgerichtet.
Zusätzlich verbleibt dem Unternehmen ein Zeitfenster von 15 Tagen, um Berufung gegen das Delisting beim Nasdaq Listing and Hearing Review Council einzulegen. Ein solcher Schritt stoppt die aktuelle Handelsaussetzung jedoch nur dann, wenn die Börse explizit einen Aufschub gewährt. Ohne diesen Erfolg konzentriert sich das Geschehen für Anleger nun auf einen möglichen Übergang in den außerbörslichen Handel.
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