Während der Kurs von XRP seit Jahresbeginn unter Druck steht, senden institutionelle Investoren ein gegenteiliges Signal. Ausgerechnet die Wall-Street-Ikone Goldman Sachs hat nun eine massive Position in der Kryptowährung offengelegt. Dies geschieht zeitgleich mit dem Start des XRP Community Day 2026, an dem Ripple seine Pläne für die Integration in regulierte Kapitalmärkte vorstellt.

Wall Street setzt auf XRP-ETFs

Die jüngsten 13F-Einreichungen für das vierte Quartal 2025 offenbaren eine strategische Neuausrichtung bei Goldman Sachs. Die Investmentbank hält demnach XRP-Positionen im Wert von rund 153 Millionen US-Dollar. Dabei erwarb das Institut die Token nicht direkt, sondern nutzte zugelassene Spot-ETFs von Anbietern wie Bitwise, Franklin Templeton und Grayscale, um das Exposure aufzubauen.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei XRP?

Dieser Schritt ist Teil eines breiteren Krypto-Portfolios der Bank, das sich auf über 2,36 Milliarden US-Dollar beläuft. Die Offenlegung bestätigt den Trend, dass traditionelles Kapital zunehmend über regulierte Finanzprodukte den Weg in das XRP-Ökosystem findet.

Gegen den Markttrend

Das institutionelle Interesse spiegelt sich auch in den Flussdaten der börsengehandelten Fonds wider. Während andere große Kryptowährungen zuletzt mit Abflüssen zu kämpfen hatten, verzeichneten XRP Spot-ETFs in der Woche bis zum 6. Februar Nettozuflüsse von 39 Millionen US-Dollar.

Trotz einer deutlichen Kurskorrektur auf aktuell rund 1,37 US-Dollar bleibt XRP damit der einzige große Digitalwert mit positiven ETF-Zuflüssen in den letzten sieben Tagen. Das verwaltete Gesamtvermögen der US-Spot-ETFs hat sich mittlerweile oberhalb von 1,04 Milliarden US-Dollar stabilisiert.

Roadmap für den Kapitalmarkt

Parallel zu den Finanznachrichten präsentierte Ripple am Mittwoch auf dem virtuellen Community Day seine technische Vision. CEO Brad Garlinghouse und Präsidentin Monica Long legten den Fokus auf die Verschmelzung von Blockchain-Technologie und traditionellem Finanzwesen.

Die Entwicklungsabteilung RippleX kündigte konkrete Upgrades für den XRP Ledger (XRPL) an:
* Institutionelles DeFi: Ein Konzept für genehmigungspflichtige Bereiche und konforme Kreditmärkte auf der Blockchain.
* Datenschutz: Die Einführung von Zero-Knowledge Proofs (ZKPs), um private Transaktionen unter Einhaltung regulatorischer Vorschriften zu ermöglichen.
* Interoperabilität: Pläne für eine EVM-Sidechain via Axelar zur Verbesserung der liquiditätsübergreifenden Vernetzung.

Um die Sicherheitsanforderungen von Banken und Hedgefonds zu erfüllen, hat Ripple zudem neue Partnerschaften mit Securosys und Figment geschlossen. Diese sollen die Verwahrungsinfrastruktur auf ein institutionelles Niveau heben.

Die Diskrepanz zwischen der schwachen Kursentwicklung im laufenden Jahr und dem wachsenden Engagement schwergewichtiger Akteure wie Goldman Sachs ist offensichtlich. Ob die technologischen Weichenstellungen und das institutionelle Geld ausreichen, um den Abwärtstrend nachhaltig zu brechen, wird maßgeblich von der weiteren Akzeptanz dieser neuen Infrastrukturlösungen abhängen.

XRP: Kaufen oder verkaufen?! Neue XRP-Analyse vom 11. Februar liefert die Antwort:

Die neusten XRP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XRP-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

XRP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...