Apple Aktie: Trotz Kosten-Warnung
Die Warnsignale bei den Hardware-Kosten sind unübersehbar, doch die Wall Street bleibt gelassen. Während die Preise für Speicherchips rasant steigen, richten Analysten den Blick stur auf die langfristigen Chancen durch künstliche Intelligenz. Überwiegt die KI-Fantasie die realen Belastungen für die Marge?
KI als Kurstreiber
Bernstein-Analyst Mark Newman setzte gestern ein deutliches Zeichen und hob das Kursziel für den iPhone-Konzern von 325 auf 340 US-Dollar an. Zwar räumte der Experte ein, dass die Komponentenpreise für das nächste iPhone aufgrund der weltweiten Speicherchip-Knappheit um etwa 15 Prozent steigen könnten. Doch Anleger, die sich nur auf diese Kosten konzentrieren, verpassen laut Newman das Gesamtbild.
Der entscheidende Faktor für die Aktie im Jahr 2026 sei die Einführung von "Apple Intelligence" und Siri 2.0. Insbesondere die Partnerschaft mit Google zur Integration der Gemini-KI-Technologie gilt als zentraler Katalysator für die künftige Entwicklung.
Preisdruck bei Speicherchips
Die Situation auf dem Beschaffungsmarkt bleibt angespannt. Laut Bernstein sind die Preise für DRAM-Speicher seit dem zweiten Quartal 2025 um massive 237 Prozent in die Höhe geschossen, während NAND-Flash-Speicher um 70 Prozent teurer wurden.
Newman kalkuliert, dass diese Entwicklung die Bruttomargen bis Ende 2027 um etwa 1,5 Prozentpunkte drücken könnte. Der Einfluss auf den Gewinn pro Aktie dürfte jedoch gedämpft ausfallen, sodass die langfristige Wachstumsstory intakt bleibt.
Die Fakten im Überblick:
* Kursziel: Bernstein erhöht auf 340 Dollar
* Schlusskurs: 273,68 Dollar (Gestern)
* Umsatz Q1: 143,8 Milliarden Dollar (+16 %)
* Dividende: 0,26 Dollar (Zahlbar morgen, 12. Februar)
Rekordzahlen als Basis
Fundamentalen Rückhalt bietet das kürzlich gemeldete Rekordquartal. Ende Januar präsentierte Apple einen Umsatzsprung von 16 Prozent auf 143,8 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie legte sogar um 19 Prozent zu. CEO Tim Cook bezeichnete die Nachfrage während der Telefonkonferenz als "einfach atemberaubend".
Mit einer installierten Basis von mittlerweile über 2,5 Milliarden aktiven Geräten weltweit verfügt das Unternehmen über ein enormes Ökosystem für die kommenden Software-Updates. Da die neuen, rechenintensiven KI-Funktionen leistungsstärkere Hardware erfordern, könnte dies eine signifikante Upgrade-Welle bei den Nutzern auslösen.
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