IREN Aktie: Erfreuliche Börsennachrichten!
Der Kurs gibt leicht nach, doch hinter den Kulissen treibt das Unternehmen seinen Wandel voran. IREN vollzieht derzeit die Transformation vom reinen Bitcoin-Miner zum Anbieter für KI-Cloud-Computing und holt sich dafür nun technisches Schwergewicht an Bord. Ist der aktuelle Rücksetzer nur eine kurze Verschnaufpause auf dem Weg zu den ehrgeizigen Umsatzzielen im Jahr 2026?
Das Unternehmen gab am Dienstag, dem 17. Februar 2026, die Ernennung von John Gross zum neuen Chief Innovation Officer (CIO) bekannt. Diese neu geschaffene Position unterstreicht den aggressiven Vorstoß in den Bereich des High-Density-Computings. Gross bringt zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Entwicklung von Rechenzentren mit und war zuvor in leitenden Funktionen bei der ASHRAE tätig, einer zentralen Organisation für globale Standards in der Gebäudetechnik und Kühlung.
Für die operative Roadmap von IREN ist diese Personalie von zentraler Bedeutung. Da das Unternehmen massive GPU-Cluster für seine AI-Cloud-Sparte aufbaut, wird fortschrittliches "Liquid Cooling" (Flüssigkeitskühlung) zur Pflichtübung. Co-CEO Daniel Roberts betonte, dass technische Präzision unerlässlich sei, um die energiehungrigen KI-Workloads zu bewältigen und die Infrastruktur im Multi-Gigawatt-Bereich sicher zu skalieren.
Gewinnmitnahmen nach Index-News
An der Börse reagierten Anleger heute zunächst verhalten. Der Titel verlor rund 3 Prozent und notiert im Bereich von 41 US-Dollar. Marktbeobachter werten dies als klassische Konsolidierung nach der jüngsten Rally. Auslöser des vorangegangenen Anstiegs war die Nachricht vom 14. Februar, dass IREN ab Handelsschluss am 27. Februar 2026 im MSCI USA Index gelistet sein wird.
Obwohl die Aufnahme in einen solchen Benchmark typischerweise für institutionelle Nachfrage sorgt, nutzen einige Investoren die Gelegenheit offenbar für Gewinnmitnahmen. Die Aktie bleibt volatil, während der Markt die gemischten Quartalszahlen von Anfang des Monats verarbeitet. Diese zeigten zwar ein Wachstum der KI-Umsätze um 137 Prozent gegenüber dem Vorquartal, aber auch verfehlte Gesamtumsatzziele aufgrund geringerer Erträge im Bitcoin-Mining.
Milliarden-Ziele im Visier
Der Umbau der Führungsriege dient einem klaren finanziellen Ziel: Das Unternehmen bestätigte seine Prognose, bis Ende des Kalenderjahres 2026 einen annualisierten Umsatz (ARR) von 3,4 Milliarden US-Dollar zu erreichen.
Das Fundament hierfür bildet die KI-Cloud-Strategie, die unter anderem durch eine 9,7-Milliarden-Dollar-Vereinbarung mit Microsoft und die geplante Erweiterung auf 140.000 GPUs gestützt wird. Durch das In-Sourcing kritischer Ingenieurskompetenz will IREN die Risiken beim Aufbau der komplexen Infrastruktur für diese Hyperscale-Verträge minimieren.
Während kurzfristig die technische Umsetzung der Index-Aufnahme Ende Februar im Fokus steht, entscheidet langfristig die Exekution der KI-Strategie über den Kurserfolg. Mit der Personalie Gross stärkt IREN seine technische Basis, um die gewaltigen Erwartungen aus den Cloud-Verträgen auch operativ zu erfüllen.
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