IREN vollzieht derzeit einen radikalen Wandel vom reinen Bitcoin-Miner zum Infrastruktur-Dienstleister für Künstliche Intelligenz. Die jüngsten Quartalszahlen zeigen zwar rote Zahlen, doch eine gewaltige Finanzierungsrunde und prominente Partnerschaften deuten auf eine neue Ära hin. Gelingt dem Unternehmen damit die nachhaltige Neuausrichtung?

Zahlen im Schatten des Umbaus

Das zweite Geschäftsquartal 2026 lieferte auf den ersten Blick gemischte Signale. Bei einem Umsatz von 184,7 Millionen Dollar fiel ein Nettoverlust von 155,4 Millionen Dollar an. Dieser Rückgang bei den Gesamteinnahmen gegenüber dem Vorquartal ist primär der aggressiven Umstrukturierung geschuldet. Ressourcen werden konsequent vom klassischen Mining abgezogen. Doch ein Detail in der Bilanz sticht positiv hervor: Die Einnahmen aus dem noch jungen Segment der KI-Cloud-Services sprangen auf 17,3 Millionen Dollar.

Microsoft-Deal und Expansion

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Anleger blicken über die aktuellen Verluste hinweg auf die massive Expansion der Infrastruktur. IREN meldete eine gesicherte GPU-Finanzierung in Höhe von 3,6 Milliarden Dollar. Diese Summe steht in direktem Zusammenhang mit einem bedeutenden Vertrag mit dem Tech-Giganten Microsoft sowie substanziellen Vorauszahlungen von Kunden. Um den enormen Energiehunger der neuen KI-Prozessoren zu stillen, kündigte der Konzern zudem den Bau eines neuen 1,6-Gigawatt-Rechenzentrums in Oklahoma an, was die verfügbare Netzkapazität drastisch erhöht.

Das Management setzt alles auf die Karte KI-Infrastruktur. Ziel der Strategie ist es, durch die laufende GPU-Expansion die wiederkehrenden jährlichen Umsätze bis Ende des Kalenderjahres 2026 signifikant zu steigern. Die operative Umsetzung dieser Großprojekte wird nun zum entscheidenden Faktor für die weitere Kursentwicklung.

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