IREN (ehemals Iris Energy) vollzieht eine radikale Neuausrichtung. Wie am 12. Februar bekannt wurde, hat das Unternehmen rund 800 Millionen Dollar in Sachanlagen und Ausrüstung für KI-fokussierte Rechenzentren investiert. Diese Summe übertrifft die gesamten Bitcoin-Mining-Investitionen der vergangenen drei Jahre seit dem Börsengang.

Die Strategie ist klar: Weg vom volatilen Krypto-Mining, hin zu stabilen Erlösen aus KI-Cloud-Services. IREN befindet sich damit in einer Reihe mit anderen digitalen Asset-Minern, die ihre gesicherten Stromkapazitäten für High-Performance-Computing umwidmen, um von der explodierenden Nachfrage nach generativer KI zu profitieren.

Kapitalintensiver Umbau belastet kurzfristig

Das vierte Quartal 2025 markierte den Höhepunkt dieser Ausgabenwelle. Das Unternehmen baut massiv Rechenzentrumskapazität auf, um KI-Cloud-Kunden zu bedienen. Die Investitionen zeigen das Commitment zur Transformation vom reinen Bitcoin-Miner zum dualen Infrastruktur-Player.

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Doch die Börse reagiert verhalten. Die Aktie geriet zuletzt unter Druck, nachdem die Anfang Februar vorgelegten Quartalszahlen die hohen Kapitalausgaben offenlegten. Anleger scheinen zwischen dem langfristigen strukturellen Wert der KI-Ausrichtung und den unmittelbaren Bilanzbelastungen hin- und hergerissen.

Zentrale Fakten:

  • Investment-Volumen: ~800 Mio. USD für KI/HPC-Assets
  • Strategiewechsel: Von reinem Bitcoin-Mining zu KI-Cloud-Services
  • Index-Aufnahme: MSCI USA Index ab 27. Februar geplant
  • Börsennotierung: NASDAQ (Ticker: IREN)

MSCI-Aufnahme als Katalysator?

Am 27. Februar wird IREN in den MSCI USA Index aufgenommen. Solche Ereignisse führen üblicherweise zu Käufen durch passive Indexfonds. Ob dies ausreicht, um die jüngste Kursschwäche zu kompensieren, bleibt abzuwarten.

Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird sein, ob IREN die neuen Assets operativ in Gang bringt und wiederkehrende Erlöse aus der KI-Cloud-Sparte generieren kann. Die Umsetzungsrisiken bei einer derart rasanten Expansion bleiben erheblich.

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