Die Bitcoin-Finanzierung etabliert sich im Mainstream. Das Fintech-Unternehmen Milo hat die 100-Millionen-Dollar-Marke bei Krypto-Hypotheken geknackt und gleichzeitig mit 12 Millionen Dollar die bisher größte Einzeltransaktion abgeschlossen. Die Zahlen belegen: Institutionelle und vermögende Privatanleger nutzen ihre Bitcoin-Bestände zunehmend als Kreditsicherheit.

Das Geschäftsmodell ermöglicht Immobilienkäufe mit bis zu 100 Prozent Finanzierung, ohne die Bitcoin verkaufen zu müssen. Mit durchschnittlich 7 Prozent Zinsen positioniert sich Milo konkurrenzfähig – und das bei null Nachschusspflichten im gesamten Hypotheken-Portfolio. Ein bemerkenswerter Beleg für die Stabilität des Systems.

Nachfrage explodiert auf mehreren Ebenen

Besonders dynamisch entwickeln sich die flexiblen Krypto-Kredite des Unternehmens. Das Kreditbuch hat sich 2025 vervierfacht, die Zinssätze starten bei 8,25 Prozent. Kunden nutzen die Mittel für verschiedene Zwecke: Bitcoin-Nachkäufe, Grundstückserwerbe, Immobiliensanierungen und Unternehmensinvestitionen. Gründer Josip Rupena betont, dass die Nachfrage sowohl von Privatpersonen als auch von institutionellen Anlegern kommt.

Die Zahlen zeigen einen bemerkenswerten Trend: Während manche Kunden ihre Bitcoin nutzen, um Immobilien zu erwerben, schlagen andere den umgekehrten Weg ein. Sie beleihen ihre Häuser, um mehr Bitcoin zu kaufen – ein klares Signal für das anhaltende Vertrauen in die langfristige Wertentwicklung der Kryptowährung.

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Preisdynamik bleibt angespannt

Der Bitcoin-Kurs selbst bewegt sich aktuell bei 67.790 Dollar – rund 46 Prozent unter dem Allzeithoch von 126.198 Dollar vom 7. Oktober 2025. Die Marktkapitalisierung dominiert weiterhin mit 58 Prozent den gesamten Kryptomarkt. Strategy Inc, das Bitcoin-Treasury von Michael Saylor, kaufte gestern weitere 2.486 Bitcoin für 168 Millionen Dollar und erhöhte den Gesamtbestand auf 717.132 Coins.

Bei den US-Spot-ETFs zeichnet sich ein gemischtes Bild ab: Gestern flossen netto 105 Millionen Dollar ab, wobei der iShares Bitcoin Trust mit 120 Millionen Dollar die größten Abflüsse verzeichnete. Der CMC Fear and Greed Index notiert bei 12 Punkten und signalisiert extreme Angst am Markt. Die Bitcoin-Korrektur läuft damit bereits vier Wochen.

Nervöses Warten auf Fed-Signale

Die Unsicherheit an den Märkten bleibt hoch. Investoren warten auf die heute erscheinenden Protokolle der jüngsten Fed-Sitzung, die Hinweise auf den weiteren geldpolitischen Kurs geben könnten. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung auf 3,25 bis 3,5 Prozent liegt laut CME FedWatch Tool bei nur 8 Prozent für März, steigt aber auf über 50 Prozent für die Juni-Sitzung.

Parallel dazu entwickeln sich die Infrastrukturlösungen rund um Bitcoin weiter. Die Krypto-Plattform MYX sicherte sich gerade eine Finanzierungsrunde unter Führung von Consensys, dem Unternehmen hinter MetaMask. Ziel ist der Aufbau einer professionellen Handelsinfrastruktur mit "One-Click"- und gebührenfreien Transaktionen. Solche technischen Fortschritte könnten die Akzeptanz institutioneller Investoren weiter erhöhen – allerdings bleibt die kurzfristige Kursentwicklung von den makroökonomischen Rahmenbedingungen abhängig.

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