Kraft Heinz Aktie: Kehrtwende beim Konzernumbau
Der US-Lebensmittelriese hat seine erst im September 2025 angekündigte Aufspaltung überraschend gestoppt. Statt sich in zwei börsennotierte Unternehmen zu teilen, will der neue CEO Steve Cahillane nun 600 Millionen Dollar in Wachstum investieren. Die Börse reagiert verschnupft – die Aktie verliert vorbörslich über 6 Prozent und rutscht auf 23,33 Dollar.
Neue Strategie statt Zerschlagung
Nur wenige Wochen nach seinem Amtsantritt zu Jahresbeginn 2026 kippt Cahillane die Pläne seines Vorgängers Carlos Abrams-Rivera. Die ursprünglich für die zweite Jahreshälfte 2026 geplante Trennung sollte zwei separate Konzerne schaffen: Einer mit Fokus auf Saucen wie Heinz-Ketchup und Fertiggerichte wie Kraft Mac & Cheese, der andere mit Lebensmittelprodukten wie Oscar Mayer Hotdogs und Lunchables.
Cahillanes Begründung für den Strategiewechsel klingt optimistisch: "Seit meinem Eintritt in das Unternehmen habe ich gesehen, dass die Chancen größer sind als erwartet und dass viele unserer Herausforderungen lösbar sind und in unserer Kontrolle liegen." Seine oberste Priorität sei es nun, den Konzern wieder zu profitablem Wachstum zurückzuführen – und dafür brauche man alle verfügbaren Ressourcen gebündelt.
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Investitionspaket statt Konzernspaltung
Die 600 Millionen Dollar will Cahillane gezielt in Marketing, Forschung und Entwicklung sowie eine "selektive Preisgestaltung" stecken. Der Verwaltungsratsvorsitzende John Cahill stützt den neuen Kurs: Die Entscheidung, die Aufspaltungsarbeiten vorerst auszusetzen und Ressourcen auf Wachstum zu konzentrieren, sei zum jetzigen Zeitpunkt der richtige Schritt.
Die Anleger scheinen die Kehrtwende allerdings anders zu bewerten. Der Kursverlust von über 6 Prozent deutet darauf hin, dass die Investoren der ursprünglichen Aufspaltungsstrategie mehr zutrauten als dem nun verkündeten Wachstumskurs. Ob Cahillane mit seinem Ansatz den Konzern tatsächlich wieder in die Erfolgsspur bringen kann, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen müssen.
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