Rheinmetall geriet zuletzt spürbar unter Druck. Am heutigen Mittwoch verlor die Aktie 1,6 %. Innerhalb von fünf Tagen kamen Verluste von über 5 % zusammen. Der Kurs notiert dennoch weiterhin jenseits der Marke von 1.600 Euro, aktuell bei 1.606 Euro. Technisch betrachtet liegt ein Abwärtstrend vor, auch wenn dieser bisher nicht zu einem stärkeren Kursrutsch geführt hat.

Rheinmetall: Die EU schiebt weiterhin an!

Parallel dazu laufen politische Entscheidungen, die das Umfeld für Rüstungsunternehmen deutlich verändern. In vielen EU-Staaten sowie innerhalb der Nato wächst die Bereitschaft, erhebliche Mittel für Verteidigung bereitzustellen. Ein aktuelles Beispiel liefert heute das Europäische Parlament, das ein Darlehen über 90 Mrd. Euro an die Ukraine genehmigt hat. Mit diesen Mitteln können Beschaffungen ausgelöst werden, an denen etablierte Anbieter beteiligt sind.

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Rheinmetall gehört zu den Unternehmen, die von solchen Programmen profitieren können. Der Konzern deckt zahlreiche Produktsegmente ab und agiert sowohl national als auch international. Zusätzlich erhielt Rheinmetall zuletzt mehrere Munitionsaufträge aus dem Ausland. Bestellungen aus den Niederlanden und aus Dänemark unterstreichen die starke Nachfrage in diesem Bereich. Munition zählt zu den Kapazitäten, die derzeit in vielen Ländern ausgeweitet werden.

Das Management verfolgt ambitionierte Ziele. Bis 2030 rechnet Rheinmetall im Vergleich zu 2024 mit einer Verfünffachung des Umsatzes, hieß es noch vor relativ kurzer Zeit. Diese Erwartung basiert auf laufenden Projekten, auf geplanten Kapazitätserweiterungen sowie auf der anhaltenden Erhöhung staatlicher Verteidigungsetats. Entsprechend kalkulieren Analysten weiterhin mit einem Kursziel von rund 2.175 Euro.

Auch Deutschland lieferte passend dazu neue Impulse. Der Staat erwägt Investitionen von bis zu 35 Mrd. Euro in satellitengestützte Kommunikationssysteme für militärische Zwecke. Rheinmetall befand sich zeitgleich mit OHB in Gesprächen zu genau diesem Themenkomplex. Der Bereich Kommunikation gewinnt damit zusätzlich an Bedeutung neben klassischen Rüstungsprodukten. Die Analysten müssen also nicht zwingend falsch liegen mit ihren Erwartungen!

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