IonQ Aktie: Mutiges Signal
Ein Kursrutsch von rund 33 Prozent seit Jahresbeginn und schwere Vorwürfe eines Shortsellers haben die IonQ-Aktie massiv unter Druck gesetzt. Inmitten dieser Turbulenzen sorgt nun eine Transaktion für Aufsehen: Ein institutionelles Schwergewicht stellt sich mit einem dreistelligen Millionenbetrag gegen den negativen Trend und die vorherrschende Marktstimmung.
Trotz der angeschlagenen Charttechnik steigen Großinvestoren in den Titel ein. Berichten vom Donnerstag zufolge hat die Norges Bank, Norwegens Staatsfonds, rund 200 Millionen US-Dollar in das Quantencomputing-Unternehmen investiert. Dieser Einstieg steht in scharfem Kontrast zur Argumentation des Shortsellers Wolfpack Research, der am 4. Februar 2026 einen kritischen Bericht veröffentlichte und damit den jüngsten Abverkauf beschleunigte.
Wolfpack Research wirft dem Unternehmen vor, Investoren bezüglich der Herkunft und Sicherheit von Umsätzen getäuscht zu haben. Im Fokus stehen dabei Verträge mit dem Pentagon. Das Management von IonQ wies diese Anschuldigungen als falsch und irreführend zurück. Zur Untermauerung der eigenen Position bestätigte der Vorstand die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr am oberen Ende der Spanne von 106 bis 110 Millionen US-Dollar.
Juristisches Nachspiel und Expansion
Die Unsicherheit am Markt bleibt trotz des prominenten Einstiegs bestehen. Am 12. Februar kündigte die Kanzlei Scott+Scott Untersuchungen gegen die Führungsebene wegen möglicher Pflichtverletzungen an. Diese rechtlichen Störfeuer treffen auf ein Unternehmen, das sich mitten in einer aggressiven Expansionsphase befindet.
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IonQ treibt seine vertikale Integration voran. Bereits im Januar 2026 gab das Unternehmen die geplante Übernahme von SkyWater Technology für rund 1,8 Milliarden US-Dollar bekannt. Der Abschluss der Transaktion wird für das zweite oder dritte Quartal erwartet. Ziel ist es, die Kontrolle über die Chipfertigung und das Design zu sichern – ein Schritt, den das Management als kritisch für die Skalierung der Ionenfallen-Technologie bezeichnet.
Analysten sehen Erholungspotenzial
Die Diskrepanz zwischen aktuellem Kurs und Analystenmeinung ist derzeit enorm. Während die Aktie weit unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 84,64 US-Dollar notiert, sehen Marktbeobachter in dem gedrückten Niveau Chancen. Der Konsens der Analysten liegt bei einem Kursziel von rund 76 US-Dollar. Dies impliziert, dass die Experten die Substanz des Unternehmens trotz einer Marktkapitalisierung von rund 11 Milliarden US-Dollar deutlich höher einschätzen als der aktuelle Marktpreis.
Konkrete Fakten zur finanziellen Lage erwarten Anleger am 25. Februar 2026. Die anstehenden Quartalszahlen werden zeigen, ob sich die umstrittenen Regierungsaufträge in den Büchern niederschlagen und wie weit die Integration von SkyWater fortgeschritten ist.
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