Lockheed Martin ist an der Börse derzeit kaum zu bremsen und notiert nur knapp unter dem Allzeithoch. Der Rüstungskonzern profitiert massiv von einer unsicheren geopolitischen Lage, die weltweit die Verteidigungsbudgets steigen lässt. Jüngste Meldungen über neue Deals mit der U.S. Army und Australien untermauern diesen Trend und verdeutlichen, warum Anleger dem Branchenprimus die Treue halten.

Modernisierung für Australien

Ein wesentlicher Treiber für die positive Entwicklung ist das internationale Geschäft. Aktuell bestätigte das Unternehmen eine Vereinbarung mit der Royal Australian Air Force (RAAF) im Rahmen eines "Foreign Military Sale". Lockheed Martin wird fortschrittliche Trainingssysteme für die C-130J "Super Hercules" Transportflugzeuge liefern, darunter zwei Waffensystem-Trainer und Cockpit-Simulatoren.

Die Auslieferung dieser Systeme soll im Jahr 2029 beginnen. Der Auftrag ist strategisch eng mit der Entscheidung Australiens verknüpft, die eigene Flotte um 20 neue C-130J-30 Maschinen zu erweitern. Dies sichert Lockheed Martin eine langfristige Bindung an einen wichtigen Verbündeten und garantiert Einnahmen im Service- und Ausbildungsbereich über die reine Hardware-Lieferung hinaus.

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Fokus auf Raketenabwehr

Auch auf dem Heimatmarkt USA festigt der Konzern seine Position. Das US-Verteidigungsministerium vergab einen Vertrag über 33,8 Millionen US-Dollar zur Integration neuer Radarsysteme. Konkret geht es um die technische Abstimmung des "Lower Tier Air and Missile Defense Sensor" (LTAMDS) mit dem bewährten PAC-3 Abfangsystem.

Bis März 2027 sollen Boden- und Flugtests sicherstellen, dass die neuen 360-Grad-Radarsensoren und die Abwehrwaffen nahtlos kommunizieren – ein entscheidender Faktor für die moderne Luftverteidigung gegen komplexe Bedrohungen. Ergänzend dazu erhielt das Unternehmen einen kleineren Auftrag über rund 10 Millionen Dollar zur Optimierung der Produktionsanlagen für JASSM-Marschflugkörper.

Fundament für den Kursanstieg

Zwar wirken die genannten Summen im Vergleich zu Großaufträgen auf den ersten Blick überschaubar. Doch Marktbeobachter sehen in der stetigen Frequenz solcher Modernisierungs- und Wartungsaufträge das Fundament für die hohe Planungssicherheit des Unternehmens. Diese Beständigkeit spiegelt sich im Aktienkurs wider: Mit aktuell rund 652 US-Dollar notiert das Papier in direkter Schlagdistanz zum erst kürzlich markierten 52-Wochen-Hoch von 654,29 US-Dollar.

Die Kombination aus langfristigen internationalen Partnerschaften und der unverzichtbaren Rolle in der technologischen Weiterentwicklung der US-Streitkräfte stützt die Bewertung. Solange die globalen Verteidigungsausgaben auf hohem Niveau verbleiben und Lockheed Martin die Integration neuer Systeme wie beim PAC-3 vorantreibt, bleibt das operative Umfeld für den Konzern äußerst robust.

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