Intel Aktie: Solider Gewinnsprung!
Intel steht diese Woche im Mittelpunkt – und das aus gutem Grund. Gleich mehrere einflussreiche Investmentbanken haben ihre Einschätzung zum Chipkonzern grundlegend überarbeitet. Der Auslöser: neue Erkenntnisse zur Auftragslage im Server-Geschäft und Engpässe bei Konkurrent TSMC. Nach den jüngsten Hochstufungen stellt sich nun die Frage: Kann Intel die hohen Erwartungen mit den Q4-Zahlen am 22. Januar bestätigen?
KeyBanc und Citi ändern ihre Meinung
Am 13. Januar hob KeyBanc Capital Markets das Rating von "Sector Weight" auf "Overweight" an – verbunden mit einem Kursziel von 60 US-Dollar. Die Begründung: Informationen aus der Lieferkette deuten darauf hin, dass Intels Server-CPU-Kapazitäten für 2026 nahezu ausverkauft sind. Die Nachfrage ist so hoch, dass KeyBanc mit Preiserhöhungen zwischen 10% und 15% rechnet. Das würde die Margen spürbar verbessern.
Zwei Tage später zog Citi nach. Analyst Atif Malik stufte die Aktie von "Sell" auf "Neutral" hoch und setzte das Kursziel auf 50 US-Dollar. Sein Argument: TSMC kämpft mit Kapazitätsengpässen, was Intel Foundry Services die Chance gibt, zusätzliche Aufträge für KI-Chips an Land zu ziehen.
Personalie unterstreicht GPU-Ambitionen
Parallel dazu verstärkt Intel sein Team. Im Januar 2026 holte der Konzern Eric Demers als Senior Vice President für GPU-Architektur an Bord. Demers war zuvor bei Qualcomm, AMD und ATI tätig – seine Verpflichtung signalisiert, dass Intel im Grafikkartenmarkt gegen Nvidia und AMD ernsthaft angreifen will.
Entscheidung am 22. Januar
Die aktuellen Analystenstimmen beruhen auf Prognosen und Marktbeobachtungen. Am 22. Januar folgen die Q4-Zahlen – dann wird sich zeigen, ob die optimistische Einschätzung gerechtfertigt ist. Erwartet wird ein Gewinn je Aktie von 0,08 US-Dollar. Im dritten Quartal hatte Intel mit 13,65 Milliarden US-Dollar Umsatz die Erwartungen übertroffen.
Besonders im Fokus steht die Foundry-Sparte. Berichte über Fortschritte bei der 18A-Fertigungstechnologie, mit Ausbeuten von über 60%, haben Hoffnungen geweckt. Staatliche Subventionen könnten Intel zusätzlich helfen, von der hohen Nachfrage nach KI-Chipproduktion zu profitieren.
Trotz der Hochstufungen bleibt Vorsicht angebracht. Jefferies beispielsweise hält an einem "Hold"-Rating fest. Im PC-Segment setzt AMD mit seinen Prozessoren Intel weiter unter Druck, auch Arm-basierte Chips gewinnen an Boden. Die Q4-Zahlen werden zeigen, ob Intel die Trendwende tatsächlich geschafft hat.
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