An den Fundamentaldaten hat sich wenig geändert – und trotzdem geriet TSMC diese Woche spürbar unter Druck. Auslöser waren geopolitische Spannungen, die weltweit die Risikobereitschaft dämpften und ausgerechnet Chip- und KI-Werte trafen. Wie passt das zusammen?

Risiko-Modus statt Unternehmensnews

Der Kursrücksetzer wurde laut Quelltext nicht von neuen Unternehmensnachrichten ausgelöst, sondern von einem breiten „Risk-off“-Umfeld. Im Fokus standen geopolitische Entwicklungen rund um die USA und Iran, die Anleger kurzfristig vorsichtiger werden ließen.

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Damit drehten auch zuvor starke Titel: Nach einem guten Lauf bis Ende Februar kam es zu zwei schwachen Handelstagen hintereinander. Heute notiert die Aktie bei 311,00 Euro und damit rund 5,33% unter dem 52‑Wochen‑Hoch von Ende Februar – ein Hinweis darauf, dass zuletzt vor allem Tempo aus der Bewegung genommen wurde.

US-Kapital fließt nach Taiwan – historisches Niveau

Parallel dazu bleibt das große Bild bemerkenswert konstruktiv: US-Investoren halten inzwischen laut Quelltext 668 Mrd. US‑Dollar an Taiwan-Aktien – etwa 23% des gesamten Marktes. 2025 kamen zudem 12 Mrd. US‑Dollar an Zuflüssen hinzu. TSMC dominiert dieses Umfeld zusätzlich, weil der Konzern rund 40% des Taiex-Index ausmacht.

Rückenwind soll auch ein US‑Taiwan‑Handels- und Investitionsabkommen geben, das am 15. Januar 2026 finalisiert wurde. Taiwanische Halbleiter- und Tech-Unternehmen sagten demnach mindestens 250 Mrd. US‑Dollar an direkten US-Investitionen zu. Ergänzend stellte die taiwanische Regierung 250 Mrd. US‑Dollar an Kreditgarantien in Aussicht, um kleinere Zulieferer bei einer Verlagerung in die USA zu unterstützen. Außerdem wurde eine Gegenzoll-Obergrenze für taiwanische Waren auf 15% gesenkt (von 20% im vergangenen August).

Institutionelle Anleger sortieren – Fundament bleibt stark

Bei den großen Investoren zeigt sich gleichzeitig ein gemischtes Bild. Im vierten Quartal 2025 reduzierten mehrere Häuser ihre Positionen deutlich (unter anderem FMR LLC, Massachusetts Financial Services, Goldman Sachs; Macquarie stieg komplett aus). Auf der anderen Seite baute Point72 seine Beteiligung laut Quelltext kräftig aus.

Operativ wirkt TSMC dabei weiter solide: Für 2025 werden 122,42 Mrd. US‑Dollar Umsatz und 55,22 Mrd. US‑Dollar Nettogewinn genannt, bei einer Rekord-Bruttomarge von 62,3%. Zudem gewinnt der KI‑getriebene Bereich an Gewicht: High-Performance-Computing soll 58% der Erlöse ausmachen.

Beim Ausbau bleibt das Unternehmen ebenfalls auf Tempo. Genannt werden zusätzliche Fabrik-Kapazitäten in Taiwan, die Hochlaufphase der 2‑nm‑Fertigung (Start Ende 2025) sowie ein schnellerer Zeitplan für die zweite Arizona-Fabrik: 3‑nm‑Produktion wird nun für 2027 angepeilt (statt 2028). Auffällig ist auch der Investitionsrahmen: Die Prognose für 2026‑Capex von 52–56 Mrd. US‑Dollar entspricht laut Quelltext einem Plus von rund 30% gegenüber dem Vorjahr.

Zum nächsten Stimmungs-Check kommt es bereits sehr bald: Am 10. März 2026 veröffentlicht TSMC das Monatsumsatz-Update für Februar – ein konkreter Datenpunkt, an dem der Markt sehen wird, ob der KI-getriebene Schwung aus 2025 ins neue Jahr hineinträgt.

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