Intel Aktie: Optimistische Zukunftsperspektiven
Politische Rückendeckung und technologische Fortschritte sorgen für neue Fantasie beim US-Chipriesen. Nach einem lobenden Kommentar von US-Präsident Trump und der Vorstellung einer neuen Prozessorgeneration griffen Anleger massiv zu. Doch ist die jüngste Rallye fundamental untermauert oder treibt hier vor allem die Hoffnung die Kurse?
Der politische Rückenwind
Auslöser der dynamischen Aufwärtsbewegung war ein Post von Donald Trump auf der Plattform Truth Social am Donnerstagnachmittag. Der Präsident lobte CEO Lip-Bu Tan ausdrücklich und hob die technologischen Errungenschaften des Konzerns hervor. Diese Äußerungen rückten die 9,9-prozentige Beteiligung der US-Regierung wieder in den Fokus, die im August 2025 über den CHIPS Act erworben wurde und seitdem deutlich an Wert gewonnen hat. Teil dieser strategischen Vereinbarung ist zudem eine Option für den Staat, weitere fünf Prozent der Stammaktien zu erwerben, sollte Intels Anteil am eigenen Foundry-Geschäft unter eine bestimmte Mehrheitsschwelle fallen.
Technologischer Meilenstein auf der CES
Flankiert wird die politische Unterstützung durch operative Fortschritte. Auf der CES in Las Vegas präsentierte Intel zuvor die "Panther Lake"-Prozessoren der Core Ultra Series 3. Diese Chips gelten als entscheidend für den Konzern, da sie erstmals im fortschrittlichen 18A-Verfahren (unter 2 Nanometer) gefertigt werden. Intel positioniert diese Technologie als großen Sprung in puncto Leistung und Effizienz, was für die nächste Generation KI-gestützter PCs unerlässlich ist. Über 200 Designs von Partnern befinden sich bereits in der Entwicklung.
Die Reaktion der Börse war eindeutig: Die Aktie baute ihre nachbörslichen Gewinne vom Donnerstag am Freitag kontinuierlich aus und schloss mit einem Plus von 10,41 Prozent bei 45,55 US-Dollar. Marktbeobachter sehen darin ein Zeichen, dass die "America First"-Strategie bei der Chipproduktion das Risikoprofil für Investoren neu definiert und das Vertrauen in den seit März 2025 amtierenden CEO stärkt.
Zweifel bleiben bestehen
Trotz der Euphorie mahnen einige Experten zur Vorsicht. Analystenhäuser wie Mizuho und die Deutsche Bank weisen darauf hin, dass nennenswerte Umsätze aus künftigen Fertigungsprozessen noch Jahre entfernt sind. Sie hinterfragen zudem die Nachhaltigkeit der aktuellen Dynamik, die stark von Privatanlegern getrieben scheint.
Die wahre Bewährungsprobe für die Aktie steht kurz bevor. Am Donnerstag, den 22. Januar 2026, wird Intel nach Börsenschluss die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorlegen. Investoren erwarten hier konkrete Aussagen zum Marktstart von Panther Lake sowie einen offiziellen Ausblick, der zeigen muss, ob die aktuelle Bewertung durch reale Geschäftszahlen gestützt werden kann.
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