Cintas verhandelt offenbar aktiv über den Kauf des Konkurrenten UniFirst. Ein berichtetes Barangebot von 275 US-Dollar pro Aktie ließ die Papiere beider Unternehmen gestern steigen. Während UniFirst um rund 20 Prozent nach oben schoss, legte die Cintas-Aktie um 2,35 Prozent auf 199,31 US-Dollar zu.

Die Eckpunkte der potenziellen Transaktion:
* Übernahmeangebot: 275 USD pro Aktie (Barangebot)
* Geschätztes Transaktionsvolumen: ca. 5,2 Milliarden USD
* UniFirst-Reaktion: +20 % (Schlusskurs 10. Februar)
* Cintas-Marktkapitalisierung: ca. 78,33 Milliarden USD

Verhandlungen nehmen Fahrt auf

Laut Berichten von Bloomberg hat Cintas den Druck erhöht. Nachdem UniFirst frühere Annäherungsversuche – zuletzt im Dezember 2025 – abgelehnt hatte, scheint das Management nun zu Gesprächen bereit zu sein. Das aktuelle Gebot von 275 US-Dollar stellt einen erheblichen Aufschlag zum jüngsten Kursniveau von UniFirst dar.

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Bereits in den Jahren 2022 und Anfang 2025 hatte Cintas Interesse an einer Fusion signalisiert, stieß jedoch bisher auf Widerstand. Die aktuelle Dynamik deutet darauf hin, dass die Gespräche nun ein fortgeschrittenes Stadium erreicht haben.

Strategische Vorteile und Hürden

Für Cintas wäre der Zukauf ein logischer Schritt zur Marktkonsolidierung in Nordamerika. Die Integration würde vor allem die Routendichte und die Verarbeitungskapazitäten erhöhen. Mit einer Marktkapitalisierung von etwa 78,33 Milliarden US-Dollar und einer starken Bilanz verfügt das Unternehmen über die nötigen Mittel für die Transaktion.

Könnten kartellrechtliche Bedenken den Zusammenschluss noch verhindern? Marktbeobachter weisen darauf hin, dass die hohe Marktkonzentration der beiden Branchenriesen eine intensive Prüfung durch die Aufsichtsbehörden nach sich ziehen dürfte. Cintas selbst verzeichnete zuletzt ein starkes organisches Wachstum und solide Bruttomargen, was die Position für eine Integration eines Großkonkurrenten stärkt.

In den kommenden Wochen wird die Reaktion der Aufsichtsbehörden entscheidend sein. Sobald eine endgültige Einigung erzielt wird, müssen die Vorstände beider Unternehmen den Deal offiziell bestätigen. Zudem bleibt abzuwarten, ob Finanzinvestoren oder andere industrielle Akteure durch das öffentliche Interesse zu Gegenangeboten für UniFirst motiviert werden.

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