ING Aktie: Rekordjahr perfekt
ING hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Rekordgewinn abgeschlossen und die Markterwartungen im Schlussquartal deutlich übertroffen. Dank sprudelnder Provisionserträge und eines starken Kundenwachstums blickt die niederländische Großbank nun noch optimistischer auf die kommenden Jahre. Doch kann das Institut dieses Tempo auch bei potenziell schwankenden Zinsen beibehalten?
Die starke operative Entwicklung wird vor allem durch eine hohe kommerzielle Dynamik im Privat- und Firmenkundengeschäft getragen. Der Nettogewinn kletterte im Gesamtjahr auf den Bestwert von 6,3 Milliarden Euro. Besonders das vierte Quartal stach hervor: Hier stieg das Nettoergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um über 22 Prozent auf 1,41 Milliarden Euro.
Fokus auf digitale Effizienz
Ein wesentlicher Pfeiler des Erfolgs ist die zunehmende Digitalisierung des Geschäftsmodells. Im Jahr 2025 konnte die ING mehr als eine Million neue mobile Primärkunden gewinnen, womit deren Gesamtzahl auf 15,4 Millionen anstieg. Dieses Wachstum schlägt sich direkt in den Bilanzen nieder: Das Kernkreditgeschäft legte um acht Prozent zu, während die Provisionserträge um 15 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro kletterten.
Diese Diversifizierung der Einnahmen ist für das Management von zentraler Bedeutung, da sie die Abhängigkeit von der Zinsmarge verringert. Trotz des Wachstums blieben die Betriebsausgaben im Schlussquartal stabil. Zudem weist die Bank mit einer Kernkapitalquote (CET1) von 13,1 Prozent eine solide Kapitalbasis auf, während die Risikokosten mit 365 Millionen Euro in einem stabilen Rahmen blieben.
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Optimistischer Ausblick und Gewinnbeteiligung
Aufgrund der starken Verfassung hob die Konzernleitung ihre mittelfristigen Ziele bis 2027 an. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 erwartet die Bank nun Gesamteinnahmen von rund 24 Milliarden Euro. Die angestrebte Eigenkapitalrendite (ROTE) wurde für das Jahr 2027 auf über 15 Prozent nach oben korrigiert, was das Vertrauen in die künftige Profitabilität unterstreicht.
Aktionäre sollen an diesem Erfolg direkt beteiligt werden. Das Management schlägt eine Schlussdividende von 0,736 Euro pro Aktie vor, die nach der Hauptversammlung voraussichtlich am 24. April 2026 ausgezahlt wird. An der Börse spiegelt sich die positive Grundstimmung wider: Mit einem Zuwachs von rund 54 Prozent innerhalb der letzten zwölf Monate notiert die Aktie mit 24,89 Euro aktuell nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 25,05 Euro.
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