ImmunityBio Aktie: ASCO im Blick
Ende des Monats steht für ImmunityBio ein wichtiger Termin an: Das Unternehmen ist beim ASCO Genitourinary (GU) Cancers Symposium vertreten. Dort will es weitere Daten zu ANKTIVA® (nogapendekin alfa inbakicept) präsentieren – vor allem im Kontext von Blasenkrebs und anderen urologischen Tumoren. Parallel sorgt eine angekündigte Anlegerkanzlei-Untersuchung für Nebengeräusche, die zuletzt auf den Kurs drückten.
Worauf kommt es bei dem ASCO-Auftritt konkret an? Auf neue Details zur praktischen Anwendung und zur langfristigen Wirksamkeit, die den klinischen Nutzen der „chemotherapiefreien“ Immuntherapie-Strategie untermauern sollen.
- Termin: ASCO GU Symposium, 26.–28. Februar
- Fokus: ANKTIVA®, insbesondere Blasenkrebs
- Zusatzthema: angekündigte Untersuchung zu möglichen Anlegeransprüchen (Februar 11)
ASCO GU: Daten als nächster Kurstreiber
Die Konferenz gilt als zentrale Bühne, um klinische Daten einzuordnen und die eigene Story zu schärfen. ImmunityBio will dort weitere Erkenntnisse zu ANKTIVA liefern. Das soll auch helfen, die „Value Proposition“ der Pipeline stärker zu belegen – also warum der Ansatz klinisch und kommerziell trägt.
Dabei verweist der Quelltext auch auf eine ausgeweitete regulatorische Präsenz: ANKTIVA erhielt im Januar eine Zulassung in Saudi-Arabien. Der Auftritt Ende Februar dürfte deshalb auch als Test gelten, ob ImmunityBio den Schritt von klinischen Ergebnissen hin zu belastbaren Signalen zur längerfristigen Wirksamkeit und realen Anwendung überzeugend darstellen kann.
Kanzlei-Meldung sorgt für Gegenwind
Trotz des operativen Fokus stand die Aktie zuletzt unter Druck. Gestern (Februar 11) teilte Pomerantz LLP mit, man untersuche mögliche Ansprüche von Investoren im Zusammenhang mit potenziellem Wertpapierbetrug. Im Zentrum steht eine Pressemitteilung vom 23. Januar zur Phase-2-Studie QUILT 3.078 bei Glioblastom.
Konkret richtet sich der Blick auf die Marktreaktion auf veröffentlichte Überlebensdaten, nach denen die Aktie Ende Januar nachgab. Solche „Shareholder Alert“-Untersuchungen kommen im Biotech-Sektor nach starken Kursbewegungen zwar häufig vor – sie erhöhen aber kurzfristig die Unsicherheit im Handel.
Gemischte Signale am Markt
Interessant: Neben den juristischen Schlagzeilen wurde gestern auch über ungewöhnliche Optionsaktivität rund um das Tickerkürzel IBRX berichtet. Teile dieser Derivate-Flows wurden als eher positiv („bullish“) eingeordnet – ein Hinweis darauf, dass sich einzelne Marktteilnehmer für einen möglichen besseren Newsflow im Vorfeld der ASCO-Tage positionieren.
Zuletzt bewegte sich der Kurs laut Quelltext um 6,50 US-Dollar. Das wirkt wie eine Konsolidierung, während der Markt die langfristigen kommerziellen Ambitionen gegen die kurzfristige Diskussion um Studiendaten abwägt.
In den kommenden Tagen dürften vor allem Abstract-Veröffentlichungen oder konkrete Details zu den Präsentationen rund um das ASCO-GU-Programm den Ton angeben – als nächster klarer Impuls in Richtung 26.–28. Februar.
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