Es war eine Woche der Extreme für ImmunityBio. Während das Biotech-Unternehmen operativ mit vorzeitig abgeschlossenen Studien und explodierenden Umsätzen glänzt, fahren die Papiere an der Börse Achterbahn. Anleger fragen sich: Rechtfertigen die starken fundamentalen Daten die jüngsten Kurskapriolen oder überwiegt die Nervosität nach dem steilen Anstieg?

Das Unternehmen vermeldete am gestrigen Donnerstag einen entscheidenden Fortschritt in seiner klinischen Pipeline. Die Rekrutierung aller 366 Patienten für die wichtige QUILT-2.005-Studie wurde vorzeitig abgeschlossen. Hierbei wird die Wirksamkeit des Medikaments Anktiva bei Patienten mit Blasenkrebs im Frühstadium (BCG-naiv) untersucht. Besonders relevant für die Zukunftsaussichten: Eine von der US-Arzneimittelbehörde FDA angeforderte Zwischenanalyse zeigte bereits eine statistisch signifikante Verbesserung beim Ansprechen der Therapie. Sicherheitsbedenken traten dabei nicht auf.

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Wachstum trifft auf Volatilität

Diese klinischen Fortschritte werden von massiven Wachstumskennzahlen untermauert. Der Jahresumsatz für Anktiva sprang 2025 auf rund 113 Millionen Dollar – ein Plus von fast 700 Prozent im Vorjahresvergleich. Auch im vierten Quartal übertraf ImmunityBio mit einem Verlust von lediglich 0,06 Dollar pro Aktie die Erwartungen der Analysten. Die Liquidität ist mit knapp 243 Millionen Dollar zum Jahresende solide.

Trotz dieser Erfolgsmeldungen geriet der Kurs in den letzten Tagen unter Druck. Nachdem die Aktie zu Wochenbeginn noch ein neues 52-Wochen-Hoch bei 12,27 Dollar markierte, setzten Gewinnmitnahmen ein, die den Titel bis heute auf unter 10 Dollar drückten. Für Diskussionen sorgten dabei Aktienverkäufe von Direktor Barry J. Simon. Ein genauerer Blick entkräftet jedoch Sorgen: Die Transaktionen erfolgten im Rahmen eines bereits im September 2024 festgelegten automatischen Handelsplans. Solche Verkäufe sind Routine zur persönlichen Finanzplanung und kein Indikator für mangelndes Vertrauen. Zudem hält Gründer Patrick Soon-Shiong weiterhin die Kontrolle über mehr als 66 Prozent der Firmenanteile.

Der Fokus richtet sich nun auf das laufende ASCO-Symposium, wo weitere Forschungsdaten erwartet werden. Die erfolgreiche Studienrekrutierung ebnet den konkreten Weg für den geplanten Zulassungsantrag bei der FDA im vierten Quartal 2026. Sollte die Behörde grünes Licht geben, würde sich der adressierbare Markt für Anktiva über die bisherigen Indikationen hinaus vervielfachen.

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