IBM bekommt diese Woche gleich von mehreren Seiten Gegenwind. Auslöser war gestern eine Abstufung durch die Erste Group Bank, die bei Anlegern zu Verkäufen führte. Gleichzeitig bleibt der Tech-Sektor insgesamt von Gewinnmitnahmen geprägt.

Abstufung belastet die Aktie

Die Erste Group Bank hat IBM gestern von „Buy“ auf „Hold“ herabgestuft. Im Tagesverlauf rutschte die Aktie bis auf 253,51 US-Dollar ab und schloss bei 255,6530 US-Dollar. Das entsprach einem Minus von rund 2% gegenüber dem Schlusskurs vom Vortag (260,79 US-Dollar). Das Handelsvolumen lag bei 4.942.053 Aktien.

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Die Bewegung passt in ein größeres Bild: Bereits in der Vorwoche verzeichnete IBM den stärksten Wochenrückgang seit fast sechs Jahren. Unterm Strich ging es um 12,2% nach unten. Als Treiber nennt der Bericht eine Rotation weg von Technologiewerten, ausgelöst durch steigende Renditen bei US-Staatsanleihen und erneut aufflammende Bewertungsbedenken.

RSU-Zuteilung und Steuerverkauf

Neben der Analystenreaktion gab es gestern auch neue Pflichtmitteilungen zu aktienbasierten Vergütungen. Demnach wurden am Mittwoch bei CEO Arvind Krishna und beim VP/Controller Nicolas A. Fehring Restricted Stock Units (RSUs) fällig.

Krishna erhielt 5.664 Aktien aus der RSU-Zuteilung, Fehring 696 Aktien. Gleichzeitig wurden Aktien veräußert, um Steuerpflichten aus dem Vesting zu begleichen: Krishna gab 2.839 Aktien ab, Fehring 353 Aktien – jeweils zu 258,68 US-Dollar. Laut Einordnung in den Unterlagen handelte es sich dabei um Transaktionen zur Steuerabdeckung und nicht um Verkäufe am offenen Markt.

Dividende steht fest

Zuletzt hat IBM eine Quartalsdividende von 1,68 US-Dollar je Aktie beschlossen. Hochgerechnet ergibt das 6,72 US-Dollar pro Jahr. Die Auszahlung ist für den 10. März geplant.

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