IBM Aktie: Rückenwind vor Zahlen
Die Stimmung rund um IBM hellt sich weiter auf. Kurz vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen erhält der Tech-Konzern erneut Zuspruch von der Wall Street, diesmal durch die Bank of America. Doch trotz höherer Kursziele warnen die Experten vor kurzfristigem Gegenwind bei den Margen und dämpfen die Erwartungen für das kommende Jahr leicht.
Analysten heben den Daumen
Am Dienstagmorgen hob BofA Securities das Kursziel für die IBM-Aktie von 315 auf 335 US-Dollar an und bestätigte die Kaufempfehlung ("Buy"). Damit schließt sich die Bank dem Optimismus von Jefferies an, die den Titel bereits am 6. Januar hochgestuft und ein Kursziel von 360 US-Dollar ausgerufen hatten. Während Jefferies vor allem das Potenzial im Cloud-Bereich und bei Red Hat hervorhob, stützt sich die Zuversicht der Bank of America auf die solide Cashflow-Entwicklung.
Die Aktie reagierte positiv auf die Nachrichtenlage und notiert aktuell am 52-Wochen-Hoch von 312,18 US-Dollar. Seit Jahresbeginn konnte das Papier bereits um über 7 Prozent zulegen.
Belastungsfaktor Margen
Ganz ohne Warnsignale kommt die Analyse jedoch nicht aus. Die Experten rechnen für den anstehenden Quartalsbericht mit einer Belastung durch Umstrukturierungskosten im Personalbereich in Höhe von geschätzten 400 Millionen US-Dollar. Dies dürfte dazu führen, dass IBM sein eigenes Ziel zur Margenausweitung für das Geschäftsjahr 2025 knapp verfehlt. Nach einem außergewöhnlich starken Jahr 2025 erwartet die Bank für 2026 eine etwas moderatere Performance.
Software und Cashflow als Treiber
Langfristig überwiegt bei den Analysten jedoch der Optimismus. Insbesondere das margenstarke Softwaregeschäft und die anstehende Integration der 11 Milliarden US-Dollar schweren Übernahme von Confluent stützen die Kaufempfehlung. Für das Geschäftsjahr 2026 prognostiziert die Bank einen Free Cash Flow von etwa 15 Milliarden US-Dollar, was die Attraktivität des Titels unterstreicht.
Der Fokus der Anleger richtet sich nun auf den 28. Januar. Bei der Vorlage der Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 wird entscheidend sein, ob der Ausblick des Managements für 2026 die Wachstumshoffnungen im Software-Segment bestätigen kann.
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