IBM Aktie: Neue FlashSystem
IBM setzt heute gleich zwei Akzente: Der Konzern bringt eine neue Generation KI-gestützter Storage-Systeme an den Start – und die Aktie handelt zugleich ex Dividende. Für Anleger ist das vor allem aus zwei Gründen relevant: wegen der konkreten Produktdaten und wegen der rein technischen Kursanpassung zum Dividendenstichtag.
- Produktstart: Neues FlashSystem-Portfolio mit „agentic AI“, verfügbar ab 6. März
- Dividende: Aktie handelt heute ex Dividende, 1,68 US-Dollar je Aktie, Auszahlung am 10. März
- Großauftrag (Deckel): SHIELD-Programm der US Missile Defense Agency mit 151 Mrd. US-Dollar Vertragsobergrenze (IDIQ)
- Cashflow-Ziel: Rund 15,7 Mrd. US-Dollar Free Cash Flow für das Gesamtjahr 2026 angepeilt
FlashSystem: KI soll Arbeit sparen
Mit dem neuen FlashSystem-Portfolio will IBM seine Position im hardwaregetriebenen KI-Umfeld ausbauen. Vorgestellt wurden die Systeme 5600, 7600 und 9600 sowie die fünfte Generation des FlashCore Module.
Kernbaustein ist „FlashSystem.ai“. Die Technologie soll laut IBM den manuellen Aufwand für das Storage-Management um bis zu 90% senken. Dazu kommen weitere Effizienzversprechen: bis zu 40% höhere Dateneffizienz und ein um 30% bis 75% kleinerer physischer Speicher-Footprint gegenüber der Vorgängergeneration.
Beim Thema Sicherheit verweist IBM auf eine Funktion zur Ransomware-Erkennung: Das neue FlashCore Module soll Angriffe in weniger als 60 Sekunden erkennen können.
Ex-Dividende: Warum der Kurs optisch fällt
Parallel zum Produktstart ist die Aktie heute ex Dividende. Die Quartalsdividende beträgt 1,68 US-Dollar je Aktie. Wer die Aktie erst heute kauft, erhält diese anstehende Zahlung nicht mehr. Die Auszahlung ist für den 10. März angesetzt.
Was bedeutet das für den Kurs? Zum Handelsstart wirkt die Aktie in der Regel niedriger, weil der Dividendenbetrag rechnerisch vom Kurs abgezogen wird. Das ist eine technische Anpassung und keine Aussage über die operative Entwicklung.
Rückenwind aus Washington – und der Kontrast zu Kyndryl
Der Produktlaunch kommt kurz nach einem strategisch wichtigen Zuschlag: IBM wurde für das SHIELD-Programm der U.S. Missile Defense Agency ausgewählt. Der Auftrag ist als IDIQ-Vertrag (Indefinite Delivery/Indefinite Quantity) strukturiert und hat eine Vertragsobergrenze von 151 Mrd. US-Dollar. Inhaltlich geht es um die schnelle Bereitstellung KI-gestützter Fähigkeiten für Verteidigungszwecke.
Gleichzeitig hebt der Quelltext den Unterschied zur ehemaligen Infrastruktur-Service-Einheit Kyndryl hervor: IBM meldete zuletzt für das vierte Quartal 2025 einen Umsatz von 19,7 Mrd. US-Dollar (plus 12% im Jahresvergleich), während Kyndryl in dieser Woche nach verpassten Meldefristen und Abgängen im Management deutlich unter Druck geriet.
Als nächster Fixpunkt steht neben dem Dividendenzahlungstermin am 10. März der operative Blick nach vorn: Das Management peilt für 2026 einen Free Cash Flow von rund 15,7 Mrd. US-Dollar an – ein Ziel, das Investoren nun an Umsetzung und Dynamik der neuen Hardware- und KI-Initiativen messen dürften.
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