Der Tech-Veteran IBM will es noch einmal wissen: Mit einer ganzen Serie strategischer Partnerschaften rund um künstliche Intelligenz macht der Konzern ernst mit seiner Transformation. Während viele das Unternehmen bereits abgeschrieben haben, zeigen die jüngsten Deals ein anderes Bild. Hat IBM den Anschluss an die KI-Konkurrenz tatsächlich geschafft?

Millionen-Deals rund um watsonx

IBM setzt voll auf seine KI-Plattform watsonx und kann dabei erste Erfolge verbuchen. Das Übersetzungsunternehmen Straker verlängerte und erweiterte seine Partnerschaft mit IBM - Volumen: 28 Millionen Dollar über drei Jahre. Der Fokus liegt dabei auf KI-basierten Dienstleistungen mit höheren Margen, die tief in IBMs watsonx-Infrastruktur integriert werden.

Parallel dazu kündigte IBM eine mehrjährige Zusammenarbeit mit Alight an, einem führenden Anbieter von Personaltechnologie. Hier soll watsonx Orchestrate hyperpersonalisierte und automatisierte Mitarbeitervorsorge-Erlebnisse schaffen.

Besonders bemerkenswert ist die Partnerschaft mit dem All India Council for Technical Education (AICTE). In Neu-Delhi entsteht ein nationales KI-Labor, das als Zentrum für KI-Forschung und Kompetenzentwicklung dienen soll.

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Digital Asset Haven: Angriff auf den Finanzsektor

Neben der KI-Offensive startet IBM einen Frontalangriff auf den lukrativen Markt für digitale Vermögenswerte. Die neue Plattform "Digital Asset Haven", entwickelt zusammen mit dem Digital-Wallet-Anbieter Dfns, bietet Finanzinstituten eine sichere End-to-End-Lösung für das Management digitaler Assets.

Von der Verwahrung bis zur Abwicklung - IBM will damit ein Stück vom wachsenden Krypto-Kuchen abhaben und seine Position im Finanzsektor stärken.

Strategie trägt erste Früchte

Die Ankündigungen untermauern die Strategie von CEO Arvind Krishna und zeigen: IBMs Fokus auf Enterprise-KI und Hybrid-Cloud beginnt sich auszuzahlen. Bereits im dritten Quartal hatte das Unternehmen mit Umsätzen von 16,33 Milliarden Dollar (plus 9,1 Prozent) und einem Gewinn je Aktie von 2,65 Dollar die Analystenerwartungen übertroffen.

Die Serie von KI-Partnerschaften demonstriert, dass watsonx nicht nur ein Marketingbegriff ist, sondern echte kommerzielle Traktion entwickelt. Für die anstehende Dividende von 1,68 Dollar je Aktie ist der 10. November der Ex-Tag - ein zusätzlicher Anreiz für Anleger.

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