Ethereum: Offensive für Sicherheit
Während der Kurs von Ethereum zuletzt deutlich unter Druck geriet, arbeitet die Ethereum Foundation im Hintergrund massiv am Fundament des Netzwerks. Mit der neuen „Trillion Dollar Security“-Initiative und der Integration von Zero-Knowledge-Proofs soll die Blockchain fit für institutionelles Kapital gemacht werden. Statt kurzfristiger Preisspekulation steht nun die langfristige Skalierbarkeit und Abwehr von Cyber-Bedrohungen im Fokus.
Strategiewechsel in der Verteidigung
Am gestrigen 9. Februar 2026 kündigte die Foundation eine strategische Partnerschaft mit der Security Alliance (SEAL) an. Ziel dieser Zusammenarbeit ist der Übergang von einer reaktiven zu einer proaktiven Verteidigung des Netzwerks. Ein neu eingeführtes Dashboard überwacht nun sechs kritische Dimensionen, darunter Smart Contracts und Governance, um Angriffe frühzeitig zu identifizieren.
Die Maßnahmen zeigen bereits Wirkung: Laut aktuellen Daten sanken die Verluste durch sogenannte „Wallet Drainer“ im Jahr 2025 um 83 Prozent auf ein Allzeittief. Um diesen Trend zu festigen, finanziert die Foundation nun einen dedizierten Sicherheitsingenieur für das SEAL-Team und stärkt den rechtlichen Schutz für White-Hat-Hacker.
Technische Evolution
Neben der Sicherheit steht die Effizienz auf der Agenda. Ein für den 11. Februar angesetzter technischer Workshop widmet sich der Einführung von „zkAttesters“ (EIP-8025). Diese Neuerung ermöglicht es Validatoren, Blöcke mittels kryptografischer Beweise (Zero-Knowledge Proofs) zu verifizieren, statt jede Transaktion erneut auszuführen.
Dieser Schritt ist ein zentraler Baustein für den geplanten „Glamsterdam“-Hard-Fork Mitte des Jahres. Die erwarteten Vorteile sind drastisch verkürzte Synchronisationszeiten und geringere Hardware-Anforderungen, was langfristig auch eine Erhöhung des Gas-Limits ermöglichen soll.
Rückkehr zum Mainnet
Die Verbesserungen auf der Basisschicht beeinflussen bereits die Strategien großer Projekte. Der Ethereum Name Service (ENS) stoppte überraschend die Pläne für eine eigene Layer-2-Lösung („Namechain“). Da die Transaktionsgebühren nach dem „Fusaka“-Upgrade Ende 2025 um über 99 Prozent gefallen sind, verlagert ENS seine Infrastruktur direkt auf das Mainnet – ein klares Signal, dass die Skalierung der Haupt-Blockchain greift.
Trotz dieser fundamentalen Fortschritte spiegelt der Markt die Entwicklung derzeit nicht wider. Ethereum verlor auf Wochensicht rund 14 Prozent und notiert aktuell bei etwa 2.012 US-Dollar. On-Chain-Daten deuten jedoch darauf hin, dass Großinvestoren („Whales“) die niedrigen Kurse nutzen und Bestände verstärkt von Börsen auf private Wallets transferieren.
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