Hensoldt hat heute, am 26. Februar 2026, seine vorläufigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 vorgelegt. Und wie erwartet, schwimmt der Rüstungselektronik-Spezialist förmlich im Erfolg. Der globale Verteidigungsboom hat die Auftragsbücher auf ein neues Rekordniveau katapultiert. Mit einem Auftragseingang von beeindruckenden 4,71 Milliarden Euro hat das Unternehmen den Vorjahreswert (2,90 Milliarden Euro) regelrecht pulverisiert.

Nur der Markt macht nicht mit. Das Papier verlor heute um mehr als 7 %. Hensoldt ist im klaren Abwärtstrend. Dennoch lohnt sich der Blick auf die Ausgangsbedingungen.

Margen-Turbo und volle Kassen

Nicht nur der Umsatz wächst, auch die Effizienz stimmt. Die bereinigte EBITDA-Marge kletterte auf 18,4 %, was zeigt, dass Hensoldt das massive Volumen auch profitabel abwickeln kann. Das operative Ergebnis (bereinigtes EBITDA) sprang um knapp 12 % auf 452 Millionen Euro nach oben. Für die Aktionäre gibt es zudem ein Sahnehäubchen: Die Dividende soll um fünf Cent auf nun 0,55 Euro pro Aktie steigen.

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Klare Kante für 2026

Das Management gibt sich für die nahe Zukunft angriffslustig und hat seine Ziele für 2026 weiter konkretisiert. Der Umsatz soll die Marke von 2,75 Milliarden Euro erreichen, und bei der Marge peilt man sogar eine Steigerung auf bis zu 19 % an. Besonders wichtig für die langfristige Sicherheit: Das „Book-to-Bill“-Verhältnis – also das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz – soll weiterhin zwischen 1,5 und 2,0 liegen. Das bedeutet, dass Hensoldt deutlich mehr neue Aufträge einsammelt, als das Unternehmen aktuell abarbeiten kann.

Börse reagiert mit kühlem Kopf

Trotz dieser Flut an positiven Nachrichten reagierte der Aktienkurs wie beschrieben mehr als verhalten. Warum? Weil vieles von diesem Erfolg an der Börse längst eingepreist war. Die Erwartungen der Analysten wurden zwar punktgenau getroffen, aber eben nicht massiv übertroffen. Da Hensoldt bereits eine anspruchsvolle Bewertung aufweist, sehen viele Investoren derzeit wenig Spielraum für weitere Kurssprünge nach oben.

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