Hensoldt Aktie: Enttäuschung
Der Rüstungsspezialist musste heute deutliche Kursverluste hinnehmen. Mit einem Minus von 7,1 Prozent zählte der Titel zu den größten Verlierern im MDAX. Dabei hatte das Unternehmen für 2025 eigentlich einen Auftragsrekord und einen deutlichen Gewinnanstieg im Tagesgeschäft vermeldet.
Die enttäuschte Reaktion der Anleger zeigt: Die nackten Zahlen reichten nicht aus, um die Erwartungen zu erfüllen. Im Sog der Schwäche gerieten auch andere Rüstungswerte unter Druck – Rheinmetall büßte 1,6 Prozent ein, RENK 1,9 Prozent.
Ausblick verfehlt Erwartungen
Das Problem liegt im Detail. Die Mitte der operativen Ergebniszielspanne für 2026 liegt rund zwei Prozent unter den Analystenschätzungen. Noch deutlicher fällt die geplante Dividende aus: Statt der erhofften Erhöhung gibt es nur 0,55 Euro je Aktie – ein Plus von lediglich 0,05 Euro.
Auch das Schlussquartal 2025 enttäuschte leicht, abgesehen vom freien Mittelzufluss und den Auftragseingängen. Der Umsatz soll 2026 auf rund 2,75 Milliarden Euro steigen, die operative Marge auf 18,5 bis 19,0 Prozent klettern. Analysten hatten beim Umsatz mehr erwartet und lagen bei der Marge bereits am oberen Ende der nun kommunizierten Spanne.
Auftragsrekord hilft nicht
Die eigentlich positiven Nachrichten verhallen angesichts der verfehlten Erwartungen weitgehend ungehört. Im Jahr 2025 gingen Aufträge im Wert von 4,7 Milliarden Euro ein – ein Plus von 62 Prozent. Deutschland erwies sich als wesentlicher Treiber, besonders gefragt waren Luftverteidigungsradare für den Eurofighter.
Der Umsatz legte um knapp 10 Prozent auf 2,46 Milliarden Euro zu, das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen kletterte um 12 Prozent auf 452 Millionen Euro. Die operative Marge verbesserte sich von 18,1 auf 18,4 Prozent.
Doch all das reicht offenbar nicht. Die Aktie setzt damit ihre Talfahrt fort. Seit dem Rekordhoch Mitte Oktober 2025 hat der Titel bereits rund ein Drittel an Wert verloren. Das Jahresplus schmilzt auf knapp 6 Prozent zusammen. Schon im November hatten enttäuschende Mittelfristprognosen für Kursverluste gesorgt – ein Déjà-vu, das die Anleger nervös macht.
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