Nvidia hat wieder einmal geliefert und die Messlatte für die gesamte Tech-Welt ein Stück höher gelegt. Mit einem Rekordumsatz von 68,1 Milliarden US-Dollar – ein sattes Plus von 73 % im Vergleich zum Vorjahr – untermauert der Chip-Gigant seine Vormachtstellung im KI-Sektor. Auch der Gewinn pro Aktie von 1,62 Dollar ließ die offiziellen Prognosen alt aussehen. Doch an der Börse herrscht trotz dieser Fabelzahlen Katerstimmung. Warum stürzt der Kurs ab, wenn die Kassen doch so laut klingeln?

Das Ende der künstlichen Verknappung

Ein Hauptgrund für die Nervosität der Anleger liegt ironischerweise in einer eigentlich guten Nachricht. Finanzchefin Colette Kress verkündete, dass Nvidia nun über ausreichend Lagerbestände verfüge, um die Nachfrage für das gesamte Jahr zu decken. Was für Kunden eine Erleichterung ist, versetzt Investoren in Unruhe. Bisher profitierte die Aktie massiv von einer „Mangel-Prämie“. Ein Markt im Gleichgewicht bedeutet weniger Spielraum für extreme Preiserhöhungen und explodierende Margen.

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Der Bremsklotz China

Zusätzlich lastet das politische Tauziehen zwischen den USA und China schwer auf dem Konzern. Die strengen Exportkontrollen bleiben das Sorgenkind der Analysten. Solange die neuen H200-KI-Chips keine klare Freigabe für den chinesischen Markt haben, fehlt Nvidia ein gewaltiger Wachstumsmotor. Die Unsicherheit über künftige Umsätze in Fernost sorgt dafür, dass viele Anleger lieber erst einmal Gewinne mitnehmen, statt auf eine politische Entspannung zu wetten.

Schwächeln im Gaming-Sektor

Während das Rechenzentrum-Geschäft mit einem Wachstum von 75 % alle Rekorde bricht, zeigt die Gaming-Sparte erste Risse. Ein sequenzieller Rückgang von 13 % wird zwar mit saisonalen Effekten nach dem Weihnachtsgeschäft begründet, wirkt aber in einem Bericht voller Superlative wie ein hässlicher Fleck auf einer weißen Weste. In einem Umfeld, in dem Perfektion eingepreist ist, wird jeder noch so kleine Rücksetzer gnadenlos bestraft.

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