Eine große Überraschung gelang zuletzt der Aktie von Hensoldt. Der Rüstungswert schob sich gestern um rund 4,2 % aufwärts und beendete den Handel in etwa bei 81,40 Euro. Damit hat die Aktie zumindest den Sprung über die markante Linie bei 80 Euro wieder geschafft. Das kann nun halfen, auch die wichtige Trendwende bei rund 88 Euro einzuläuten.

Der neue Auftrag hat durchaus geholfen!

Der Standort Oberkochen steht aktuell im Mittelpunkt eines neuen Großauftrags bei Hensoldt. Das Unternehmen erhielt einen Auftrag mit einem Volumen von mehr als 400 Mio. Euro, der vollständig in die dortige Produktion fließt. Diese Summe zählt zu den größeren Einzelprojekten der vergangenen Monate.

Oberkochen beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter und bildet einen zentralen Bestandteil der Optronik-Sparte. Bereits im November war dem Standort ein Auftrag im Milliardenumfang zugeordnet worden.

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Der Auftrag umfasst digitale Sichtsysteme für militärische Fahrzeuge. Die Systeme kommen sowohl im Radschützenpanzer Schakal als auch im Kampfpanzer Leopard 2 A8 zum Einsatz. Dabei ersetzen kamerabasierte Lösungen klassische optische Systeme und ermöglichen einen Rundumblick in Echtzeit.

Ergänzend dazu meldete Hensoldt vor wenigen Tagen einen weiteren Vertragsabschluss. Der war noch wesentlich ambitionierter! Ein Auftrag über 100 Mio. Euro für Radartechnik stärkt den Standort Ulm. Beide Aufträge wurden innerhalb kurzer Zeit bekannt gegeben und erweitern den aktuellen Auftragsbestand.

An der technischen Einordnung änderte sich durch die Kursgewinne noch nichts entscheidend. Der Kurs liegt weiterhin rund 7 bis 8 Euro unterhalb des GD100 sowie des GD200. Beide gleitenden Durchschnitte fungieren als messbare Referenzwerte für den übergeordneten Trend.

Der nächste fest terminierte Punkt im Kalender ist die Veröffentlichung der Quartalszahlen am 26. Februar. Dann wird es sicherlich entscheidend für den Kurs des Titels, dann kommen die aktuellen Zahlen auf den Tisch.

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