Die Aktie von Hensoldt verzeichnete am Montag einen Kursanstieg von rund 4,6 % und schloss auf Xetra bei etwa 81,35 Euro. Damit näherte sich der Kurs erneut seiner wichtigsten Kurszone zwischen 85 und 90 Euro an, ohne jedoch eine grundlegende Veränderung der technischen Gesamtlage herbeizuführen. Anders gesagt: Die Aktie ist noch im Abwärtstrend, was keine besonders zuversichtlich stimmende Position ist. Die Rüstungsindustrie hatte sich von der Rüstungswelle deutlich mehr versprochen.

Hensoldt: Die Aktie ist noch zu schwach

Weiterhin notiert die Aktie unterhalb zentraler gleitender Durchschnitte. Sowohl zum GD100 als auch zum GD200 besteht aktuell ein Abstand von rund 4 bis 5 Euro. Diese beiden Marken gelten als klar definierte Referenzwerte für den mittelfristigen und langfristigen Trendverlauf und wurden durch den Anstieg am Freitag und den kräftigeren Gewinn vom Montag nicht im Ansatz angelaufen. Die Algorithmen also werden sich, wenn sie sich darauf beziehen, noch keine neuen Käufe vornehmen.

Allerdings gibt es einen Fixpunkt, der interessant werden kann. Am 26. Februar veröffentlicht Hensoldt die Quartalszahlen. Dieser Termin ist unabhängig vom laufenden Handel derzeit zwar bekannt, wird aber in der Regel nicht erwähnt. Es kann sich eine Kehrtwende ergeben, so die Hoffnung von Beobachtern. Denn:

Parallel zum Kursgeschehen meldete das Unternehmen zuletzt mehrere größere Aufträge. Vor wenigen Tagen bestätigte Hensoldt einen Auftrag im Volumen von 100 Mio. Euro für Radartechnik, der dem Standort Ulm zugeordnet ist. Diese Meldung stellte einen konkret bezifferten Vertragsabschluss dar.

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Kurz darauf folgte eine weitere Vereinbarung mit deutlich größerem Umfang. Ein Auftrag über mehr als 400 Mio. Euro fließt vollständig in den Standort Oberkochen auf der Ostalb. Diese Summe zählt zu den größeren Einzelaufträgen in der Unternehmensgeschichte.

Der Auftrag umfasst die Lieferung moderner digitaler Sichtsysteme für militärische Fahrzeuge. Ausgestattet werden sowohl der Radschützenpanzer Schakal als auch der Kampfpanzer Leopard 2 A8. Die Systeme ersetzen klassische Sehschlitze durch kamerabasierte Lösungen mit Echtzeit-Rundumblick.

Die Auslieferung erfolgt über mehrere Produktionszyklen hinweg. Für den Standort Oberkochen besitzt der Auftrag besondere Bedeutung. Das Werk beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter und zählt zu den zentralen Standorten des Konzerns. Bereits im November war dort ein Großauftrag im Milliardenbereich verbucht worden.

Mit der zusätzlichen Bestellung über mehr als 400 Mio. Euro steigt die Auslastung weiter. Die Börsen scheinen sich plötzlich darüber zu freuen!

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