Hensoldt Aktie: TUM-Allianz geschmiedet
Hensoldt baut seine Position in der deutschen Verteidigungsindustrie weiter aus. Der MDAX-Konzern unterzeichnete gestern eine Partnerschaft mit der Technischen Universität München, die weit über eine klassische Forschungskooperation hinausgeht. Die neu gegründete "TUM Security and Defense Alliance" soll künftig als zentrale Innovations-Plattform dienen – mit prominenten Branchengrößen an Bord.
Technologieoffensive mit starken Partnern
Die Absichtserklärung wurde am Montag in München unter Anwesenheit des bayerischen Wissenschaftsministers unterzeichnet. Hensoldt tritt damit einem exklusiven Kreis bei: Neben dem Sensor-Spezialisten aus Taufkirchen gehören Airbus Defence and Space, Diehl Defence, MBDA, MTU Aero Engines und Rohde & Schwarz zu den Gründungsmitgliedern.
Die wichtigsten Eckpunkte:
- Fokus auf Verteidigungselektronik und Cybersicherheit
- Verzahnung von akademischer Forschung mit industrieller Anwendung
- Stärkung der technologischen Souveränität Deutschlands
- Direkte Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in militärische Systeme
Die Allianz zielt darauf ab, die Lücke zwischen Grundlagenforschung und praktischer Implementierung zu schließen. Für Hensoldt bedeutet dies direkten Zugang zu neuesten Entwicklungen in Schlüsseltechnologien wie Künstlicher Intelligenz, Sensortechnik und Cyber-Defense.
Solide Auftragsbasis als Fundament
Die strategische Partnerschaft kommt zu einem günstigen Zeitpunkt. Erst vergangene Woche meldete Hensoldt Großaufträge von KNDS Deutschland über mehr als 400 Millionen Euro. Die Aufträge umfassen digitale Optronik für den Radschützenpanzer Schakal sowie den Kampfpanzer Leopard 2 A8.
Die Aktie notiert aktuell bei rund 80,85 Euro und bewegt sich damit deutlich über dem 52-Wochen-Tief von 33,84 Euro. Das langfristige Wachstumspotenzial aus steigenden Verteidigungsausgaben und technologischen Innovationssprüngen dürfte durch die TUM-Partnerschaft zusätzlichen Rückenwind erhalten.
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