Hensoldt Aktie: Großauftrag gesichert
Der Verteidigungselektronik-Spezialist Hensoldt hat vom Panzerhersteller KNDS Aufträge im Gesamtvolumen von über 400 Millionen Euro erhalten. Die Bestellungen für digitale Optronik-Systeme zählen zu den größten Einzelaufträgen im Landfahrzeugsektor des Unternehmens. Die Systeme sollen in den Radschützenpanzer Schakal und den Kampfpanzer Leopard 2 A8 verbaut werden.
Die wichtigsten Fakten:
- Gesamtauftragsvolumen: Über 400 Millionen Euro
- Schakal-Auftrag: Rund 290 Millionen Euro für 288 Optronik-Sets
- Leopard-2-A8-Auftrag: Über 110 Millionen Euro für 178 Sets
- Lieferung: Intelligente, softwarefähige Sensoren für vernetzte Kriegsführung
Digitale Optronik für Schakal und Leopard
Der Hauptauftrag betrifft die Ausstattung des Radschützenpanzers Schakal mit einem Volumen von rund 290 Millionen Euro. Hensoldt liefert 288 komplette Optronik-Sets, die jeweils das digitale Kommandanten-Sichtgerät PERI RTWL HD, das Richtschützen-Sichtgerät WAO HD sowie das Selbstschutzsystem MUSS umfassen.
Für den Kampfpanzer Leopard 2 A8 erhielt das Unternehmen Ende 2025 einen Folgeauftrag über 178 Sets im Wert von über 110 Millionen Euro. Die Ausrüstung beinhaltet unter anderem das PERI RTWL HD, das Zusatzsichtgerät FERO Z18 und das Wärmebildgerät ATTICA GL. Insgesamt wird Hensoldt damit 301 Sets digitaler Sichtsysteme für die deutsche Leopard-2-Flotte bereitstellen.
Software-Defined Defence im Fokus
Die Aufträge markieren den konsequenten Umstieg auf digitale Optronik bei der Bundeswehr. Die Sichtsysteme sind als intelligente, softwarefähige Sensoren konzipiert und können mit Hensoldts Software-Defined-Defence-Fähigkeiten vernetzt werden. Zur Maximierung der Interoperabilität sind die Komponenten des Schützenpanzers PUMA und des Schakal austauschbar – ein wichtiger Vorteil für Wartung und Logistik im Feldeinsatz.
Quartalszahlen Ende Februar
Am 26. Februar veröffentlicht Hensoldt die vorläufigen Jahreszahlen für 2025. Der vollständige Geschäftsbericht folgt am 26. März. Auf dem Kapitalmarkttag im November hatte das Unternehmen für 2026 ein Umsatzwachstum von zehn Prozent prognostiziert. Mittelfristig peilt Hensoldt ein jährliches Wachstum von 15 bis 20 Prozent an und strebt bis 2030 einen Umsatz von sechs Milliarden Euro bei einer EBITDA-Marge von mindestens 20 Prozent an. Die Großaufträge von KNDS untermauern diese Wachstumsstrategie und sichern das Auftragspolster für die kommenden Jahre.
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