Die jüngste Kursentwicklung der Hensoldt-Aktie bereitet vielen Anlegern Kopfzerbrechen, doch fundamentale Daten erzählen eine andere Geschichte. Während der Titel im letzten Monat deutlich an Boden verlor, bestätigen Experten nun ihre Zuversicht. Was treibt den Optimismus der Analysten trotz der aktuellen Marktschwäche an?

Deutsche Bank bestätigt Kaufempfehlung

Am heutigen Freitag bekräftigte Analyst Christophe Menard von Deutsche Bank Research seine positive Haltung zum Rüstungselektronik-Konzern. Die Einstufung bleibt auf „Buy“ mit einem unveränderten Kursziel von 101 Euro. Angesichts des aktuellen Kurses von 75,00 Euro impliziert dies ein theoretisches Aufwärtspotenzial von rund 35 Prozent.

Der Analyst begründet diese Einschätzung mit konkreten operativen Fortschritten. Zwar blieb die Umsatzentwicklung leicht hinter den Prognosen zurück, doch die für die Unternehmensbewertung wesentlichen Kennzahlen überzeugten: Sowohl der Auftragseingang als auch der Free Cashflow fielen besser aus als erwartet. Diese robuste Cash-Generierung gilt als wichtiges Qualitätsmerkmal in einem kapitalintensiven Sektor.

BlackRock passt Position an

Parallel zur Analysteneinschätzung gibt es Neuigkeiten aus dem Kreis der Großaktionäre. Der US-Vermögensverwalter BlackRock hat seine Beteiligung offengelegt und hält laut einer Meldung vom 24. Februar insgesamt 4,996 Prozent der Stimmrechte an Hensoldt.

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Die Position setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: 3,13 Prozent der Anteile entfallen auf direkt gehaltene Aktien, während weitere 1,87 Prozent indirekt über Finanzinstrumente abgebildet werden. Diese Transparenzpflicht greift, da bestimmte Schwellenwerte auf Ebene der Tochtergesellschaften berührt wurden.

Sektor bleibt im Aufwind

Der Blick auf das Branchenumfeld stützt die These einer intakten Nachfrage. Auch Wettbewerber verzeichnen weiterhin stabile Auftragseingänge aus dem staatlichen Sektor, wie jüngste Meldungen von Rheinmetall zeigen. Strategisch blicken Marktbeobachter wie Bernstein Research bereits auf das Jahr 2027: Der kommende US-Verteidigungshaushalt wird als entscheidender Indikator für die langfristige Auftragslage der gesamten westlichen Rüstungsindustrie gewertet.

Die Diskrepanz zwischen der fundamentalen Bewertung durch Analysten und der aktuellen Marktstimmung ist offensichtlich. Während die Aktie auf 30-Tage-Sicht rund 13,5 Prozent an Wert einbüßte, signalisiert die Bestätigung des dreistelligen Kursziels, dass Experten die operative Entwicklung des Unternehmens und die Cashflow-Stärke derzeit höher gewichten als die kurzfristigen Schwankungen im Aktienkurs.

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