Der japanische Spieleentwickler Capcom hat am Freitag mit „Resident Evil Requiem“ den neuesten Teil seiner wichtigsten Horror-Reihe veröffentlicht. Die ersten Daten zum Verkaufsstart deuten darauf hin, dass der Titel nicht nur die Erwartungen der Fans erfüllt, sondern neue Maßstäbe für das gesamte Franchise setzt. Dieser Erfolg zeigt sich unmittelbar in einer deutlich positiven Reaktion am Aktienmarkt.

Historische Marken auf Steam erreicht

Besonders auf der PC-Plattform Steam sorgt die Veröffentlichung für Aufsehen. Innerhalb von nur 90 Minuten nach der Freischaltung erreichte das Spiel einen Spitzenwert von über 267.000 gleichzeitig aktiven Spielern. Damit pulverisierte der neunte Hauptteil den bisherigen Serienrekord des „Resident Evil 4 Remakes“, das im Jahr 2023 rund 168.000 Nutzer gleichzeitig verzeichnete.

Zwischenzeitlich kletterte der Titel damit auf den vierten Platz der meistgespielten Spiele auf der Plattform. In der gesamten Historie von Steam belegt der Launch nun den zehnten Platz für reine Einzelspieler-Titel. Analysten führen diesen Ansturm vor allem auf die hohe Markenbekanntheit und die zeitgleiche weltweite Verfügbarkeit zurück.

Starke Kritiken stützen den Erfolg

Neben den reinen Nutzerzahlen überzeugt das Spiel auch inhaltlich. Mit einem aggregierten Score von 88 Punkten auf Plattformen wie Metacritic und OpenCritic positioniert sich der Titel im oberen Qualitätssegment. Technisch nutzt Capcom die hauseigene RE Engine und setzt auf eine breite Hardware-Unterstützung, die von der PlayStation 5 bis zur neuen Nintendo Switch 2 reicht.

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Könnte das neue Werk gar zum erfolgreichsten Teil der Seriengeschichte aufsteigen? Bis Anfang 2026 verkaufte die gesamte Reihe weltweit über 183 Millionen Einheiten. Dass der neue Teil bereits zum Start Rekorde bricht, nährt die Erwartung, dass er den bisherigen Spitzenreiter – das „Resident Evil 2 Remake“ mit 16,8 Millionen verkauften Kopien – langfristig herausfordern kann.

Fokus auf das Marktwachstum

Um den globalen Rollout zu forcieren, ging Capcom am Vortag eine strategische Partnerschaft mit GameSquare Holdings ein, um gezielt digitale Kanäle und Creator anzusprechen. Zudem unterstreichen Kooperationen mit Hardware-Herstellern wie Nvidia und Sony den hohen technischen Anspruch des Titels, der aktuelle Grafiktechnologien wie DLSS 4 und spezielles Upscaling auf der PS5 Pro nutzt.

An der Börse sorgten die Nachrichten für eine spürbare Entspannung. Nachdem der Titel im letzten Monat unter Druck geraten war, legte die Aktie heute um 4,36 Prozent auf 19,28 Euro zu und reagierte damit positiv auf die operativen Erfolgsmeldungen. Damit nähert sich der Kurs wieder seinem 50-Tage-Durchschnitt an, während der niedrige RSI-Wert von 24,7 bereits im Vorfeld auf eine technisch überverkaufte Situation hindeutete.

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