Hamborner REIT: Fokus Nahversorgung
Hamborner REIT trotzt dem schwierigen Immobilienmarkt mit einer konsequenten Flucht in den Einzelhandel. Während Büroflächen branchenweit Sorgen bereiten, stützt sich das Unternehmen auf Supermärkte und Discounter, um die Dividende stabil zu halten. Die vorläufigen Zahlen für 2025 offenbaren nun, wie belastbar dieses Modell in der Praxis tatsächlich ist.
Einzelhandel als Ertragsstütze
Der strategische Umbau des Portfolios zeigt deutliche Ergebnisse. Mittlerweile entfallen 57 Prozent des Gesamtwerts von rund 1,35 Milliarden Euro auf Einzelhandelsobjekte, die vorrangig Güter des täglichen Bedarfs abdecken. Diese Ausrichtung sorgt für eine hohe Planungssicherheit: Im Einzelhandelssegment liegt die Leerstandsquote bei lediglich 1,6 Prozent. Zudem sind die Mietverträge in diesem Bereich mit einer durchschnittlichen Restlaufzeit (WALT) von 6,6 Jahren langfristig gebunden.
Die operativen Kernfaktoren im Überblick:
- Portfolio-Gesamtwert: 1,35 Mrd. Euro
- Einzelhandel-Anteil: 57 Prozent
- EPRA-Leerstandsquote: 3,5 Prozent
- Durchschnittliche Finanzierungskosten: 2,1 Prozent
- Geplante Dividende: 0,39 Euro
Trotz der operativen Stabilität hinterlässt die Marktlage Spuren in der Bilanz. Das Portfolio verzeichnete flächenbereinigt einen Wertrückgang von 4,6 Prozent, was einer Minderung von 65,1 Millionen Euro entspricht. Dennoch bleibt die Kapitalstruktur mit einer REIT-Eigenkapitalquote von 54,7 Prozent robust.
Charttechnik unterstreicht Abwärtstrend
An der Börse spiegelt sich die Skepsis gegenüber dem Immobiliensektor weiterhin wider. Die Aktie notiert aktuell bei 4,53 Euro und damit deutlich unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt von 5,10 Euro. Zuletzt verlor das Papier weiter an Boden und kreuzte am 18. März die 100-Tage-Linie nach unten. Mit einem Minus von 25 Prozent auf Sicht von zwölf Monaten bleibt der Titel technisch angeschlagen.
Die niedrigen Finanzierungskosten von derzeit 2,1 Prozent verschaffen dem Management jedoch Zeit. Zwar kalkuliert das Unternehmen bei künftigen Refinanzierungen mit einem Zinsniveau von etwa 4 Prozent, die langfristige Ausrichtung der bestehenden Kredite dämpft diesen Effekt jedoch vorerst ab.
Die Kombination aus einer stabilen Leerstandsquote und der Konzentration auf krisenresistenten Einzelhandel bildet das Fundament für das laufende Geschäftsjahr. Anleger richten ihr Augenmerk nun auf die kommende Hauptversammlung, auf der die Ausschüttung der Dividende von 0,39 Euro je Aktie formal beschlossen werden soll.
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