Hamborner REIT Aktie: Dividende geplant
Hamborner REIT hält an der Dividende fest – obwohl die vorläufigen Zahlen für 2025 nach unten zeigen. Genau dieser Spagat steht jetzt im Mittelpunkt: Ausschüttung auf der einen Seite, sinkende Mieten und ein schwächeres operatives Ergebnis auf der anderen. Wie passt das zur angekündigten Portfolio-Umbauphase?
Vorläufige 2025er-Zahlen: weniger Miete, weniger operativer Ertrag
Für 2025 meldete Hamborner REIT vorläufig Erlöse aus Mieten und Pachten von 90,3 Mio. Euro – ein Minus von 2,9%. Auch das operative Ergebnis (FFO), eine zentrale Kennzahl in der Immobilienbranche, ging zurück: auf 48,6 Mio. Euro (knapp -6%). Als Treiber nennt das Unternehmen unter anderem höhere Kosten.
Unter dem Strich fiel der Gewinn auf 12,5 Mio. Euro, was einem Rückgang von fast einem Viertel entspricht. Parallel dazu schlägt das Unternehmen dennoch eine Dividende von 0,39 Euro je Aktie vor – final ist sie allerdings erst nach Zustimmung der zuständigen Gremien.
Strategie: Büroanteil runter, Nahversorgung rauf
Die Zahlen stehen im Kontext einer bereits kommunizierten Neuausrichtung. Mittelfristig soll der Anteil an Büroimmobilien im Portfolio auf 10 bis 20% sinken. Künftig will Hamborner REIT stärker auf Einzelhandelsimmobilien setzen, etwa Nahversorger und Baumärkte. Das wirkt wie ein klarer Kurs hin zu stabileren, alltagsnahen Mietern – zumindest ist das die Stoßrichtung, die das Unternehmen beschreibt.
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Ausblick 2026: Rückgang eingeplant
Für 2026 stellt Hamborner REIT bereits eine Fortsetzung der schwächeren Entwicklung in Aussicht. Erwartet werden Miet- und Pachteinnahmen von 87,5 bis 89,5 Mio. Euro. Beim FFO rechnet das Unternehmen mit 38,0 bis 42,0 Mio. Euro – deutlich unter dem 2025er-Wert.
Begründet wird der erwartete Rückgang vor allem mit Immobilienverkäufen im Jahr 2025 sowie mit höheren Instandhaltungs- und Zinsaufwendungen.
An der Börse spiegelt sich die angespannte Lage zumindest technisch wider: Der Titel schloss am Freitag bei 4,84 Euro und liegt damit zwar über dem 50-Tage-Durchschnitt (4,66 Euro), aber weiter unter dem 200-Tage-Durchschnitt (5,24 Euro). Auffällig ist zudem ein RSI von 25, was auf ein stark überverkauftes Momentum hindeutet.
Unterm Strich bleibt die Lage klar umrissen: Dividendenplan trotz rückläufiger Kennzahlen, dazu ein 2026-Ausblick mit weiter sinkendem FFO – getrieben durch Verkäufe sowie höhere Zins- und Instandhaltungskosten. Wer auf die Story schaut, bekommt damit weniger Überraschung als vielmehr eine Bestätigung: Der Umbau läuft, kurzfristig kostet er Ertrag.
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