Goldman Sachs Aktie: Unter Beschuss
Die US-Investmentbank sorgt gleich an mehreren Fronten für Schlagzeilen – doch nicht alle davon sind positiv für die Aktie. Während das Institut frisches Kapital am Anleihemarkt einsammelt, warnen die hauseigenen Strategen ausgerechnet vor überhitzten Aktienmärkten. Zeitgleich wurde eine Short-Position in einer irischen Bank publik.
Am 8. Januar 2026 meldete Goldman Sachs International eine Leerverkaufsposition von 30.995 Aktien der Permanent TSB Group Holdings. Die Transaktion erfolgte trotz der Beraterrolle, die Goldman Sachs für die irische Retailbank innehat. An diesem Tag verkaufte das Institut 3.600 Aktien über ein Leihgeschäft, während gleichzeitig 1.740 und 4.133 Anteile durch Rückgaben von Aktienleihen erworben wurden. Die Short-Position macht weniger als 0,01 Prozent des Kapitals von Permanent TSB aus – dennoch zeigt die Meldung die aggressive Handelsstrategie der Bank.
Widersprüchliche Signale?
Ausgerechnet während der fulminanten Rally zu Jahresbeginn äußern sich Goldman-Analysten skeptisch zur Marktlage. Die Strategen warnen vor einer zunehmenden Verwundbarkeit der US-Börsen. Der Grund: Die Bewertungen seien mittlerweile so hoch, dass jede Enttäuschung bei Konjunkturdaten oder Unternehmensgewinnen hart durchschlagen könnte. Wenig Spielraum also für negative Überraschungen.
Gleichzeitig agiert die Bank selbst aktiv am Kapitalmarkt. Am 18. Dezember 2025 emittierte Goldman Sachs eine Euro-Anleihe mit einem Volumen von bis zu 1,75 Milliarden Euro und Laufzeit bis Dezember 2036. Die Papiere verzinsen sich im ersten Jahr mit 3,984 Prozent und notieren bereits bei 100,36 Prozent. Moody's bewertet die Kreditwürdigkeit der Bank mit A2 – ein solides, aber nicht überragendes Rating für ein Institut dieser Größe.
Anleger in der Zwickmühle
Die Gemengelage ist vertrackt: Einerseits sammelt Goldman Sachs frisches Geld ein und handelt aktiv am Markt. Andererseits warnen die eigenen Experten vor teuren Bewertungen und anfälligen Märkten. Für Investoren stellt sich die Frage, wie sie diese widersprüchlichen Signale aus dem Hause Goldman Sachs interpretieren sollen – zumal die Bank sowohl als Marktakteur als auch als Ratgeber auftritt.
Goldman Sachs-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Goldman Sachs-Analyse vom 10. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Goldman Sachs-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Goldman Sachs-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Goldman Sachs: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








