Goldman Sachs Aktie: Chefjuristin geht
Kathryn Ruemmler, Chefjustiziarin bei Goldman Sachs, verlässt die US-Bank zum 30. Juni 2026. Der Rücktritt der 54-Jährigen erfolgt, nachdem Dokumente des US-Justizministeriums das Ausmaß ihrer früheren Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein offengelegt haben.
Die veröffentlichten Unterlagen zeigen: Ruemmlers Kontakte zu Epstein waren deutlich enger als bisher bekannt. Aus E-Mails geht hervor, dass sie teure Geschenke von ihm erhielt und ihn in Medienfragen beriet – zu einer Zeit, als sie als Anwältin tätig war. Das Wall Street Journal entdeckte zudem einen handschriftlichen FBI-Vermerk, wonach Ruemmler zu den Personen gehörte, die Epstein unmittelbar nach seiner Festnahme 2019 anrief.
Von Washington an die Wall Street
Ruemmler kam 2021 zu Goldman Sachs, nachdem sie als Staatsanwältin, Anwältin und Justiziarin im Weißen Haus unter Präsident Barack Obama gearbeitet hatte. Goldman Sachs hatte zunächst bestritten, dass die Epstein-Verbindungen zu einem Rücktritt führen könnten. Gegenüber der Financial Times erklärte Ruemmler nun selbst: "Ich habe festgestellt, dass die Medienaufmerksamkeit auf mich, die sich auf meine frühere Arbeit als Verteidigerin bezieht, zu einer Ablenkung wurde."
Eine Sprecherin Ruemmlers betonte, sie habe lediglich eine berufliche Beziehung zu Epstein gehabt und nichts von seinen Verbrechen gewusst. Epstein starb im August 2019 in seiner Gefängniszelle in New York.
Parallelmeldung: Goldman baut Solvay-Position aus
Während Goldman Sachs personell Schlagzeilen macht, meldet der belgische Chemiekonzern Solvay eine deutliche Aufstockung der Goldman-Beteiligung. Laut Transparenzmitteilungen vom 12. Februar 2026 erhöhte Goldman seine Position von 5,54 Prozent im Juni 2025 auf zuletzt 8,16 Prozent Ende Januar 2026. Die Beteiligung wird überwiegend über Finanzinstrumente wie Call-Optionen und Swaps gehalten.
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