EOS Aktie: Leiser Alarm?
Electro Optic Systems (EOS) steht unter schwerem Beschuss. Nachdem der australische Rüstungskonzern monatelang von der globalen Aufrüstungswelle profitierte, sorgt nun ein vernichtender Bericht des US-Short-Sellers Grizzly Research für Panikverkäufe. Der Kurs hat sich vom Allzeithoch fast halbiert – Anleger stehen vor der Frage: Sind die schweren Vorwürfe der Bilanzkosmetik berechtigt?
Vorwürfe lassen Kurs einbrechen
Am Donnerstag setzten die Papiere ihre Talfahrt fort und verloren weitere 7,81 Prozent auf 6,14 AUD. Damit summiert sich der Verlust seit dem Rekordhoch von 11,02 AUD Mitte Januar auf über 44 Prozent. Auslöser der Verkaufswelle ist ein Bericht von Grizzly Research, der dem Management „aggressiv irreführende“ Aussagen und teilweise „glatte Lügen“ vorwirft.
Im Zentrum der Kritik stehen angeblich falsch dargestellte Umsätze im Zusammenhang mit der Übernahme von MARSS im Januar 2026. Zudem zweifelt der Leerverkäufer, der auf fallende Kurse wettet, die Kommunikation bezüglich neuer Verträge in Südkorea an.
Gegenwehr und Faktenlage
Das Unternehmen reagierte mit einer scharfen Zurückweisung und bezeichnete die Analyse als manipulativ. EOS stellte klar, dass ein umstrittener 80-Millionen-USD-Laser-Vertrag mit Südkorea an Bedingungen geknüpft ist und explizit nicht im bestätigten Auftragsbestand von 459 Millionen AUD enthalten sei. Anwälte in Australien und Deutschland prüfen derzeit rechtliche Schritte gegen Grizzly Research.
Trotz des brutalen Rücksetzers notiert die Aktie auf Jahressicht immer noch rund 365 Prozent im Plus. Um operative Stärke zu demonstrieren, verkündete EOS inmitten der Turbulenzen eine neue Partnerschaft mit dem türkischen Rüstungsunternehmen ROKETSAN zur Entwicklung integrierter Drohnenabwehrsysteme.
Das Vertrauen der Anleger ist kurzfristig schwer beschädigt. Für EOS kommt es nun darauf an, die Qualität der Auftragspipeline zweifelsfrei zu belegen und konditionale Angebote in festen Umsatz zu wandeln. Die weitere Kursentwicklung dürfte maßgeblich vom Ausgang möglicher juristischer Auseinandersetzungen und der validierten Abarbeitung des Auftragsbestands abhängen.
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