Glencore Aktie: Staatshilfe im Gespräch
Eine Kupferschmelze nahe Montreal als politisches Druckmittel – und es funktioniert. Nachdem Glencore mit der Schließung seiner Anlage in der Provinz Quebec gedroht hatte, zeigt die kanadische Regierung nun Bereitschaft, tief in die Tasche zu greifen.
Ottawa kalkuliert den Preis einer Schließung
Laut Medienberichten prüft die Bundesregierung in Ottawa Finanzhilfen von rund 150 Millionen Kanadischen Dollar. Das Geld soll Glencore helfen, ein neues Emissionskontrollsystem in der Schmelze zu installieren – und damit verschärfte Umweltauflagen zu erfüllen, die das Unternehmen zuletzt als wirtschaftlich nicht tragbar bezeichnet hatte.
Parallel dazu hat auch die Provinzregierung in Quebec reagiert. Sie brachte Gesetzesänderungen ins Spiel, die dem Konzern mehr Zeit verschaffen würden, die strengeren Klimaziele zu erreichen. Auf Nachfrage signalisierte Glencore Offenheit für finanzielle Lösungen zur Risikoteilung – und ein Regierungssprecher stufte die Anlage als strategisch bedeutsam ein.
Markt quittiert die Neuigkeiten positiv
Für Anleger kommt die Entwicklung zur rechten Zeit. Im Londoner Handel legte die Glencore-Aktie heute um rund 2,1 Prozent auf 5,50 Pfund zu. Die Hoffnung auf staatliche Absicherung dürfte dabei eine tragende Rolle spielen – schließlich hätte eine Schließung der Schmelze nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch Kapazitäten in einem für die Energiewende zentralen Metall gefährdet.
Ob die Hilfen letztendlich fließen, ist noch offen. Die Gespräche laufen, und sowohl Quebec als auch Ottawa haben ein klares Interesse daran, dass die Anlage in Betrieb bleibt.
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