General Mills steht vor einem schwierigen Geschäftsjahr. Eine schleppende Erholung der Konsumausgaben und operative Hürden in wichtigen Sparten zwingen Analysten nun zur Neubewertung der Wachstumsaussichten. Die Hoffnung, dass Kunden trotz inflationsbedingter Belastungen schnell zu den gewohnten Marken zurückkehren, scheint sich vorerst nicht zu erfüllen.

Konsumflaute bremst die Erholung

BofA Securities stufte die Aktie am Montag von „Buy“ auf „Neutral“ herab und reduzierte das Kursziel deutlich von 55 auf 48 US-Dollar. Hauptgrund für diese vorsichtigere Haltung ist das Kaufverhalten privater Haushalte, insbesondere in den unteren und mittleren Einkommensschichten. Der finanzielle Aufwand, um verloren gegangene Absatzvolumina zurückzugewinnen, ist für den Lebensmittelriesen deutlich gestiegen. Experten rechnen nun damit, dass eine nennenswerte Belebung der Umsätze erst in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2027 eintreten könnte.

Sorgenkind Tiernahrung belastet zusätzlich

Neben dem allgemeinen Marktumfeld bereitet die Sparte Blue Buffalo Sorgen. Die eigentlich erwartete Wachstumsbeschleunigung im Segment für Tiernahrung blieb bisher aus. Anhaltende Probleme mit den Lagerbeständen dürften die Bilanz noch bis in das Jahr 2026 hinein belasten. Diese operativen Schwierigkeiten treffen das Unternehmen in einer Phase, in der die Konzernführung ihre eigenen Erwartungen bereits dämpfen musste. Erst vor rund einer Woche korrigierte General Mills seine Prognose für das organische Umsatzwachstum auf ein Minus von 1,5 bis 2 Prozent nach unten.

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Analysten bleiben skeptisch

Die Herabstufung durch die BofA steht nicht isoliert da, sondern spiegelt eine breitere Skepsis an der Wall Street wider. Während JPMorgan mit einem Kursziel von 42 US-Dollar noch pessimistischer gestimmt ist, halten andere Häuser wie Jefferies oder Morgan Stanley an ihren neutralen Bewertungen fest. Mit einem Schlusskurs von 38,58 Euro am Dienstag und einem Minus von rund 34 Prozent auf Sicht von zwölf Monaten bleibt die Aktie sichtlich unter Druck.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Management nun mit einem Rückgang des bereinigten Gewinns je Aktie zwischen 16 und 20 Prozent. Da das Marktumfeld für Konsumgüter schwierig bleibt, liegt der Fokus in den kommenden Monaten vor allem darauf, ob die Strategien zur Volumenrückgewinnung tatsächlich greifen.

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